Neu: Treffer an BibSonomy senden, Suchhistorie und Drill-Downs überarbeitet

Merkliste mit BibSonomy-AnbindungBibSonomy-Anbindung

Nutzerinnen und Nutzer des kostenlosen webbasierten Literatursverwaltungs-Dienstes BibSonomy können nun Trefferinformationen aus der vascoda-Einzeltrefferanzeige sowie aus der Merkliste direkt in Ihr BibSonomy-Konto übertragen. Einfach auf  ‘an BibSonomy senden’ bzw. den BibSonomy-Button klicken, die bibliographischen Angaben überprüfen,  ggf. ergänzen und speichern (öffentlich, privat oder für Freunde sichtbar).

Die Anbindung weitere Literaturverwaltungssysteme ist angedacht (Vorschläge willkommen).

Aktive FilterSuchhistorie und Aktive Filter

Nach der Einführung der erweiterten Suche hatten wir die Suchhistorie zunächst deaktiviert. Nun steht diese Funktion in überarbeiteter Form wieder zu Verfügung. In der Suchhistorie werden die letzten zehn Suchanfragen mit dem Zeitpunkt der Suche sowie – neu – den verwendeten Suchfiltern und der Anzahl der erzielten Treffer angezeigt.

Überarbeitet wurde auch die Anzeige der sogenannten Drill-Downs, der Filter zum Eingrenzen der Ergbnissmenge in der rechten Spalte der Trefferübersicht. Aktive Filter werden nun oben in der Spalte angezeigt und können mit einem Klick wieder abgewählt werden.

Facheinstiege: Suchen in den vascoda-Fachzugängen

Die vascoda-Fachzugänge liefern mit ihren Sammlungsbeschreibungen ausführliche Informationen zu den an vascoda beteiligten Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportalen und fassen die verschiedenen Angebote auf Ebene der Fächer/Regionen und in Fachgruppen zusammen.

Bisher konnte über das in den Fachzugängen angebotene Suchfeld nur über den gesamten Suchraum von vascoda gesucht werden. Eine Einschränkung z.B. auf ein bestimmtes  Fach/eine bestimmte Region oder ein Fachportal war  nur über die entsprechenden Filteroptionen in der Rubrik ‘Suchen’ möglich.

In den Fachzugängen wird nun entsprechend der angezeigten Beschreibung die einfache Suche automatisch auf die zugeordneten und in vascoda durchsuchbaren Datenbestände eingeschränkt (Beispiel Pädagogik). Auf Ebene der Datenbanken und der anderen beschriebenen Module wird die Suche allerdings auf das übergeordnete Fachportal eingeschränkt.
Sollen verschiedene Fachgruppen, Fächer/Regionen und Fachportale miteinander kombiniert werden, so ist das weiterhin über die Suchfilter in der Rubrik ‘Suchen’ möglich. Auch die erweiterte Suche wird vorerst nur dort angeboten.

Wie im vorangegangenen Artikel beschrieben, können Sie für die jeweiligen vascoda-Facheinstiege ein Suchfeld für die einfache Suche konfigurieren und auf Ihrer Webseite einbinden oder auch das openSearch-Plugin anpassen, mit dem die vascoda-Suche in die Suchleiste des Browsers eingebunden wird.


openSearch: vascoda-Suche auf Ihrer Webseite und im Suchfeld Ihres Browsers

vascoda-diensteAuf der neuen vascoda-Dienste-Seite finden Sie einen Schnippsel HTML-Code, den Sie in Ihren eigenen Webauftritt an beliebiger Stelle einbinden können.  Resultat ist ein kleines Suchfeld, mit dem Sie oder Ihre Nutzer dann eine Suche im vascoda-Portal anstoßen können.
Sie können das Layout der vascoda-Suchmaske durch eigene Stylesheet-Vorgaben selbst gestalten und Ihren Bedürfnissen anpassen. Zudem besteht durch Angabe entsprechender Attribute die Möglichkeit, den Suchraum auf bestimmte Fachgruppen oder Fächer einzuschränken.
Die Suchergebnisse werden in einem neuen Browser-Fenster bzw. -Tab angezeigt.

Sie können vascoda auch als Suchdienst in der Suchleiste Ihres Browsers eintragen. Für Firefox und Internet Explorer gibt es dafür ein openSearch-Plugin, welches Sie mit einen Klick installieren können.

Tipp: Die oben beschriebene einbindbare und ggf. auch von Ihnen konfigurierte  Suchmaske können Sie z.B. auch über das Firefox-Add-on ‘Add to search bar’ zu Ihrer Browser-Suchleiste hinzufügen. Oder sie passen die bereits installierte vascoda-Suche direkt an. Dafür öffnen Sie die Datei vascoda.xml im „searchplugins“-Verzeichnis ihres lokales Firefox-Profils
(unter Windows z.B. in C:\Dokumente und Einstellungen\user_name\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profilesbe05b6o.default\searchplugins und unter Linux z.B. in /usr/lib64/firefox/searchplugins ) und konfigurieren den Suchraum durch Anpassung der Suchparameter.

Ausbau des Wissenschaftsportals b2i durch die Erlanger Buchwissenschaft

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen Antrag der Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg zum weiteren Ausbau der buchwissenschaftlichen Teile des Wissenschaftsportals „b2i – Virtuelle Fachbibliothek Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften“ (www.b2i.de) in vollem Umfang genehmigt. Die Erlanger Buchwissenschaft war bereits am grundlegenden Aufbau des Wissenschaftsportals erfolgreich beteiligt.
In den nächsten zwei Jahren wird die Professur für Buchwissenschaft unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Rautenberg u. a. ein E-Learning-Modul zur Vermittlung von Informationskompetenz an Studierende entwickeln sowie den integrierten Fachinformationsführer „b2i-Guide“ weiter ausbauen. Die Realisierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek und anderen, auch internationalen, Partnern.

Aktualisierung, Ausbau und Öffnung des vascoda-Suchraumes

Neben der Umsetzung neuer Portal-Funktionalitäten (z.B. der erweiterten Suche)  und Bugfixing standen seit Anfang des Jahres die Aktualisierung und der Ausbau des vascoda-Suchraumes im Zentrum unserer Aktivitäten. Mittlerweile wurden (nahezu) alle bereits im zentralen Such-Index von vascoda vorhandenen Datenbestände neu indexiert. Zu nennen sind hier neben diversen Fachinformationsführern und den Verbunddaten des hbz und des GBV (inkl. von SSG-OPACs) insbesondere die OLC-SSG-Ausschnitte, die verschiedenen Datenbanken und Kataloge des DIPF (u.a FIS Bildung), der ZB MED (u.a. Medline und CC MED) und der ZBW (u.a. ECONIS).

Dabei wurden von den Fachportalen und anderen Anbietern (der GBV ist hier hervorzuheben) die Daten neu geliefert, die bestehenden Konvertierungsroutinen meist überarbeitet oder neu geschrieben und mit verschiedenen Datenlieferanten ein Update-Verfahren für regelmäßige Aktualisierungen abgesprochen. Darüber hinaus wurden bereits einige neue Datenquellen in den vascoda-Suchraum eingebunden und dabei auch fachliche Lücken geschlossen (z.B. die Germanistik).

Bis Ende des Jahres sollen nun noch zusätzliche Datenbestände der vascoda-Partner neu in den Suchraum aufgenommen werden. Dabei werden wir weitere fachliche Lücken schließen, und hierfür insbesondere Fach-OPACs sowie weitere freie Metadaten der durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Nationallizenzen indexieren.
Im Laufe des 1. Halbjahres 2010 sollen durch die geplante Aufnahme der BSB in die föderierte Suche von vascoda die Datenbanken der von der BSB betriebenen virtuellen Fachbibliotheken  in die vascoda-Suche eingebunden werden. Viele dieser Fachangebote werden derzeit im vascoda-Portal noch als externe Quellen (weitere Treffer in den Fachportalen) angesprochen.

vascoda in der Suche der USB Köln

prototypische Einbindung von vascoda im Portal der USB Köln

Parallel  zum Ausbau des Suchraumes und zur Etablierung eines regelmäßigen Aktualisierungsverfahrens steht im 1. Quartal 2010 die Öffnung des vasocda-Suchraumes für die Einbindung in beliebige Fachportale und Bibliotheksangebote an.  Prototypisch greift bereits die USB Köln über die bestehende Retrievalschnittstelle auf  den gesamten vascoda-Suchraum zu und zeigt die über vascoda gefundenen Treffer im eigenen Portal an. Es wird aber auch möglich sein, gezielt bestimmte Kollektionen aus dem vascoda-Suchraum anzusprechen. Auf diese Weise können zum Beispiel Fachportale bequem an einer Stelle ihre eigenen Metasuchsysteme um relevante Datenbanken anderer Portale ergänzen. Oder sie können Suchmaschinenfunktionen im eigenen Portal aufbauen, ohne selbst einen Index pflegen zu müssen.

Für Fragen zum Ausbau und der Öffnung des vascoda-Suchraums stehen Ihnen in der vascoda-Geschäftsstelle Michael Hohlfeld und beim hbz Ben Burkard zur Verfügung.

Neu im vascoda-Portal: erweiterte Suche, COinS und mehr

Der Sommer scheint vorerst vorbei, die Sommerpause ist es auf alle Fälle. Zeit zu berichten, was es Neues im vascoda-Portal gibt, denn untätig waren wir, ebenso wie viele der Fachportale, nicht.

screenshot_erweiterte_Suche_vascodaErweiterte Suche

Die wichtigste Neuerung ist sicherlich die erweiterte Suche, die wir nun freigeschaltet haben. In der erweiterten Suche besteht die Möglichkeit, in den Feldern Überall (entsprechend der einfachen Suche), Autor, Titel und Jahr zu suchen. Dies sind die Felder, die derzeit von allen Partnern der föderierten Suche* problemlos unterstützt werden.  Die verschiedenen Suchfelder der erweiterten Suche können mit und, oder bzw. nicht verknüpft werden, mehrere Suchwörter innerhalb eines Feldes sind in der Grundeinstellung mit und verknüpft (alle Wörter). Wie bisher in der Rubrik Suchen auch können die Fachgruppen, Fächer/Regionen und die zugeordneten Fachportale als Filter zum Einschränken des Suchraumes genutzt werden.

Die Ausweitung der erweiterten Suche auf weitere Felder, wie Abstracts und Schlagwörter, wird angestrebt. Auch sollen später noch verschiedene Suchoptionen und -filter hinzukommen (Suche nach bestimmten Publikationstypen, Art der Sortierung, etc.).

coins_und_zoteroCOinS und Literaturverwaltung

In den Trefferanzeigen sind nun COinS eingebunden. COinS steht für ContextObjects in Spans und ist eine Methode, bibliographische Informationen basierend auf dem OpenURL-Standard in eine HTML-Seite einzubinden. Interessant ist dies für Nutzer von Browser-Plugins wie Zotero oder anderen Literaturverwaltungsprogrammen, die nun Trefferinformationen aus vascoda direkt übernehmen können. Eine weitere Überarbeitung der Export-Funktionen (derzeit können Trefferinformationen per Mail als Text, im BibTeX- oder RIS-Format verschickt werden)  steht an. Als nächster Schritt ist hier zunächst der direkte Export nach BibSonomy und perspektivisch in andere webbasierte Literaturverwaltungssysteme geplant.

bookmarkdiensteSocial-Bookmarking

Die verschiedenen Seiten des vascoda-Portals können nun direkt mit ihrem jeweiligen permanenten Link an die Bookmarkportale Delicious.com, Mister Wong und BibSonomy übertragen werden. Ausnahme bilden hier derzeit noch die Trefferanzeigen, die als solche mit der aktuellen Suchanfrage nicht gebookmarkt werden können. Weitere Bookmarkdienste sollen noch hinzukommen (Vorschläge in den Kommentaren willkommen).

Fachzugänge

Interessant ist das Social-Bookmarking insbesondere für die Seiten der vascoda-Fachzugänge, in denen die Angebote der an vascoda beteiligten virtuellen Fachbibliotheken und Fachportale beschrieben werden.
Auch hier gibt es einige Verbesserungen in der Darstellung und bei den Inhalten. Insbesondere werden die Sammlungsbeschreibungen der Datenbanken nun durch die Verantwortlichen der Fachportale nach und nach um die Information ergänzt, wo diese Datenbanken durchsuchbar sind (in vascoda oder nur im jeweiligen Fachportal). Zudem werden auch immer mehr weitere Angebote der Portale, wie RSS-Feeds, Weblogs oder Online-Tutorials beschrieben und verlinkt. Diese Informationen wollen wir auf Dauer in eigenen Übersichten präsentieren.

Verfügbarkeitsprüfung

Über die vollzogenen und geplanten Verbesserungen der Verfügbarkeitsprüfung in vascoda haben wir ja bereits berichtet. In der Einzeltrefferanzeige wurden die Verfügbarkeitsinformationen und -funktionen zusammengefasst und das OpenURL-Gateway zur Verlinkung in die lokalen Nachweissysteme von Bibliotheken von Fehlern befreit. Jetzt stehen die Aktualisierung und der Ausbau des Gateways auf dem Programm.

Dies und das

Neben einigen kleinen Layout-Anpassungen wurden in den letzen Monaten ingesamt eine ganze Reihe kleinerer und größerer Bugs im vascoda-Portal bereinigt. Dies macht sich in der Benutzbarkeit des Portales und der Recherchemöglichkeiten deutlich bemerkbar. Allerdings bleibt hier auch noch einiges zu tun.
In diesem Zusammenhang würden wir uns auch über Ihr Feedback freuen. Teilen Sie uns gerne mit, wenn im vascoda-Portal etwas nicht so funktioniert, wie Sie es erwarten.

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Fußnote:

* verteilte Suche im zentralen vascoda-Index beim hbz und in den Indizes von GESIS (sowiport und ireon-Portal), TIB (GetInfo) und ZPID (PSYNDEX) und Darstellung der Treffer in einer gemeinsamen sortierten/gerankten Liste

vascoda-Stand bei der ASpB-Tagung

Auch auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken in Karlsruhe wird vascoda mit einem Stand als Aussteller vertreten sein.

Wie schon beim Bibliothekartag in Erfurt besteht die Möglichkeit, sich nicht nur über Neues bei vascoda zu informieren. Vertreter und Vertreterinnen einzelner Fachportale werden ebenfalls in Karlsruhe anwesend sein und stehen am vascoda-Stand zu Gespräch und Information bereit.

Nutzen Sie die Gelegenheit des Austauschs mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern folgender Fachportale:

  • ireon – Mittwoch, 23.9.2009 13.15 h – 14.00 h
  • GREENPILOT - Donnerstag, 24.9.2009 9.00 h – 10.00 h
  • Savifa – Donnerstag, 24.9.2009 12.00 h – 14.00 h
  • Propylaeum – Donnerstag, 24.9.2009 12.00 h – 14.00 h
  • arthistoricum.net – Donnerstag, 24.9.2009 12.00 h – 14.00 h

Von diesen und den meisten anderen Fachportalen liegen Flyer und anderes Informationsmaterial am vascoda-Stand aus.

Über GREENPILOT referieren Nenske Grone und Tanja Meyer in einem Tagungsbeitrag mit dem Titel „Ein grüner Pilot erschließt den Informationsdschungel der Ernährungs-, Umwelt-, und Agrarwissenschaften: www.GREENPILOT.de“ am Mittwoch, 23.09.2009, von 16.30 h bis 17.00 h. Erste Informationen bietet das Abstract.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher am vascoda-Stand in Karlsruhe.

„Web 2.0“-Module von Savifa, der Virtuellen Fachbibliothek Südasien

Anknüpfend an den vascoda-Workshop „Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung / Möglichkeiten des Web 2.0“ möchten wir die Gelegenheit nutzen, darüber zu berichten, welche Wege Savifa beim Aufbau einer Forscher- und Projektdatenbank Südasien und bei der Einrichtung eines Blogs gewählt hat. In beiden Fällen gibt es bei der Umsetzung Unterschiede zu der Vorgehensweise von cibera, sodass in diesem Beitrag weitere Alternativen vorgestellt werden, wie Web 2.0-Angebote im Rahmen virtueller Fachbibliotheken realisiert werden können.

Forscher- und Projektdatenbank Südasien

Ziele der Forscher- und Projektdatenbank sind zum einen die Förderung von Kommunikation und Vernetzung innerhalb der Südasienwissenschaft und zum anderen die Expertisen der einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutlicher herauszustellen. Dadurch kann ein steigender Nachfragebedarf nach Südasien-Experten, der insbesondere aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Journalismus oder Bildung kommt, besser bedient und die Sichtbarkeit südasienwissenschaftlicher Forschung erhöht werden.

Bisher existierten Nachweissysteme von Forscherdaten für die Südasienwissenschaft nur in sehr rudimentärer Form.

Bei der Umsetzung der Datenbank war zu berücksichtigen, dass sich die Südasienwissenschaften in eine Vielzahl von Teildisziplinen gliedern. Der starken internationalen Ausrichtung und Vernetzung wurde dadurch Rechnung getragen, dass die Datenbank durchgängig zweisprachig (deutsch/englisch) konzipiert wurde. Dadurch haben auch ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Möglichkeit, sich und ihre Projekte in die Datenbank einzutragen bzw. in der Datenbank zu recherchieren.

Neben Browsingeinstiegen zu Nachnamen, Ländern und Regionen, Themengebiet undForscher- und Projektdatenbank Suedasien Sprache bietet die Datenbank sowohl eine einfache als auch eine erweiterte Suche, inklusive Schlagwortsuche. Die Themengebiete orientieren sich an den Teildisziplinen der Südasienwissenschaften und die Länder und Regionen an der modernen politischen Einteilung Südasiens. Bei den Sprachen wird eine Auswahl von 40 Sprachen angeboten, die die am weitesten verbreiteten südasiatischen Sprachen umfasst. Im Einzelfall sind diese Kategorien jedoch auch erweiterbar. Die Beschränkung auf vorgegebene Auswahlmöglichkeiten erhöht die Standardisierung der Einträge.

Zudem besteht die Möglichkeit, Informationen zu abgeschlossenen und laufenden wissenschaftlichen Projekten zu hinterlegen. Diese werden dann dem entsprechenden Forscherdatensatz zugeordnet und sind in der Detailansicht sichtbar. Die vorhandenen Erfassungskategorien sind Titel des Projektes, eine Kurzbeschreibung, sachliche Schlagworterschließung sowie Projekthomepage oder Link zu weiterführenden Informationen. Die Projektangaben können allen Wissenschaftlern zugeordnet werden, die an diesem Projekt beteiligt und bereits in der Datenbank über einen Eintrag verfügen. Auch eine zusammenhängende Darstellung aller an einem bestimmten Projekt Beteiligten ist möglich.

Die Datenbank ist von der IT-Abteilung der UB Heidelberg programmiert worden und komplett in die Struktur und das Layout der Savifa-Homepage integriert.

Die Aufnahme in die Datenbank erfolgt über ein Webformular, bei dem neben Kontaktdaten auch die institutionelle Zugehörigkeit sowie Forschungsschwerpunkte, Themengebiete und Projekte eingetragen werden können. Aktuell sind rund 280 Personen in der Datenbank verzeichnet. Davon sind etwa 60 Prozent der Datensätze von Savifa-Mitarbeitern eingepflegt worden. Die restlichen 40 Prozent sind Selbsteinträge, die jedoch von Mitarbeitern des Fachportals nachbearbeitet und erst dann freigegeben wurden.

Bei der Nachbearbeitung werden fehlende Informationen ergänzt und die Einträge bezüglich der Zweisprachigkeit vervollständigt. Hinsichtlich einer Standardisierung der Einträge werden auch Einträge zur institutionellen Zugehörigkeit sowie die Schlagworte nachbearbeitet. In der Regel wird dabei auf das Vokabular der Gemeinsamen Körperschaftsdatei (GKD) sowie der Schlagwortnormdatei (SWD) zurückgegriffen. Bei Online-Publikationen wird zudem die entsprechende URL bzw. URN nachgeführt, sodass Benutzer direkt zum Volltext gelangen.

Eine eigenständige Überarbeitung oder Aktualisierung des eigenen Profils ist nicht möglich. Hierzu bedarf es einer Mitteilung an die Mitarbeiter von Savifa.

Savifa als Autor auf dem Blog von suedasien.info

Da das Informationsportal suedasien.info, mit dem Savifa seit Mitte 2007 kooperiert, bereits mit einem Weblog gestartet war, entschieden wir uns dagegen, ein eigenes Blog anzubieten. Seit März 2008 beteiligt sich Savifa als eigener Autor bei suedasien.info. Dies hat den Vorteil, dass Informationen gezielt auf einem bereits etablierten Blog platziert werden können. Zugleich bedeutet dies eine Arbeitserleichterung, da technische, administrative und redaktionelle Tätigkeiten wegfallen, die bei einem eigenen Blog unumgänglich sind.

Regelmäßig schreiben wir Beiträge zu interessanten Internetressourcen (Website der Woche), veröffentlichen Buchbesprechungen von Neuanschaffungen des SSG Südasien oder berichten über neue Angebote von Savifa.

Durch die Zusammenarbeit mehrerer Autoren, die regelmäßig bei suedasien.info bloggen, ist mittlerweile ein lebendiges Blog entstanden, das auch bei einem interessierten nicht-wissenschaftlichen Leserkreis auf großes Interesse stößt.

Bei Fragen zur Konzeption und den Arbeitsabläufen dieser Angebote von Savifa stehen wir Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung

merkel@sai.uni-heidelberg.de

geyer@sai.uni-heidelberg.de

Hinweis: Dieser Artikel wurde von Nicole Merkel und Robby Geyer verfasst.

Zur Verbesserung der Verfügbarkeitsprüfung in vascoda

In Rahmen des Workshops „Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung“ habe ich unsere Überlegungen zur Verbesserung der Verfügbarkeitsprüfung in vascoda präsentiert.


(Präsentation am besten in Großansicht, Icon full unten links, betrachten)

Der Zugriff auf Volltexte und die Verfügbarkeitsprüfung gestaltet sich derzeit im vascoda-Portal wie folgt: Über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) nachgewiesene Zeitschriftenabonnements ermöglichen einen lizenz- und  standortabhängigen Zugriff auf elektronische Zeitschrifte und Artikel. Liegen ausreichend Informationen vor, dann führt die Verfügbarkeitsprüfung über die EZB-Ampel in vielen Fällen zum Volltext, mindestens aber auf die Zeitschriftenhomepage. Darüber hinaus wird über das so genannte Linkresolver-Gateway in die Nachweissysteme der Bibliotheken verwiesen, wo die lokalen Bestände und Zugriffsmöglichkeiten auf das in vascoda gefundene Dokument aufgezeigt werden.  (Mehr zur Verfügbarkeitsrecherche in vascoda.)
Auch wenn die bisherige Lösung schon in sehr vielen Fällen zum Erfolg führt, so ist die Umsetzung auch hinsichtlich der Benutzerführung und der Darstellung von Verfügbarkeitsinformationen verbesserungsfähig.  Durch das Weiterreichen von Trefferinformationen an die EZB oder in die lokalen Bibliothekssysteme wird zudem für die Nutzer der Weg zur Verfügbarkeitsinformation bzw. bis zum gewünschen Zugriff auf das Dokument doch recht lang. Die Zahl der notwendigen Klicks gilt es deutlich zu verkürzen.

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Möglichkeiten des Web 2.0 für Fachportale

Im zweiten Block des gestern an der ZBW Hamburg zu Ende gegangenen Workshops «Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung / Möglichkeiten des Web 2.0», den vascoda gemeinsam mit der SUB Hamburg veranstaltet hat, habe ich anhand dieser Präsentation gezeigt, wie die SUB Hamburg das Thema Web 2.0 in der ViFa cibera umsetzt und welche Erfahrungen wir bisher damit gemacht haben. Natürlich kann das Betrachten der Präsentation nicht die Anwesenheit im Workshop ersetzen, aber vielleicht ist es für die ein oder anderen Kollegen aus anderen Portalen, die nicht zum Workshop nach Hamburg kommen konnten, trotzdem interessant, sich diese Vorstellung anzusehen:


(Präsentation am besten in Großansicht, Icon full unten links, betrachten)

Mein Vortrag widmet sich der Frage, wie eine Virtuelle Fachbibliothek die Möglichkeiten des Web 2.0 nutzen kann, sowohl auf der inhaltlichen Ebene als auch unter Marketing-Gesichtspunkten. Anhand neu eingeführter Module bei cibera (Blog, Wiki, Social Bookmarking) wird eine kritische Evaluierung vorgenommen und es werden Hinweise zur Übernahme bewährter Verfahren in andere ViFas gegeben.

Im insgesamt vierstündigen Workshop-Block zu Web 2.0 wurden die Präsentation des Web-2.0-Konzeptes von cibera und die arbeitspraktischen Erläuterungen, wie wir mit welchen Aufwänden was realisiert haben, immer wieder durch lebhafte Diskussionen und berechtigte kritische Nachfragen unterbrochen. Die Fragen betrafen vor allem die Punkte (wissenschaftliche Ausrichtung des Blogs, Nachhaltigkeit, Fortführung der eingeführten Module nach Projektende, oder die Frage, warum diese oder jene Dienste nicht in cibera integriert wurden).

Die Tatsache, dass so lebhaft diskutiert wurde, war hoffentlich auch im Sinne der Teilnehmer, denn nichts ist langweiliger und unproduktiver als die pure Präsentation von Ergebnissen ohne eine kritische Diskussion der selbigen. Die Teilnehmer, die aber wegen der hohen Diskussionsanteile ihre Fragen nicht mehr stellen konnten – oder wagten ;-) –, oder die ihre Fragen erst formulieren können, nachdem sie sich die präsentierten Maßnahmen näher angeschaut haben, sind herzlich eingeladen, dies per E-Mail (meine Kontaktdaten siehe ciberaBlog oder letzte Folie der Präsentation) nachzuholen.

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