Fachportal Pädagogik baut Inhalte wesentlich aus

Fünf wichtige Datenbanken neu in die Metasuche integriert

Das Fachportal PädagogikWeitere Informationen zum Fachportal  hat fünf wichtige Datenbanken neu in seine Metasuche integriert. Das Spektrum der über das Portal abgesuchten Inhalte wird dadurch internationaler und interdisziplinärer und umfasst ein Vielfaches an Volltexten. Das Fachportal Pädagogik ist der zentrale Einstiegspunkt zu erziehungswissenschaftlicher Fachinformation und Volltextversorgung im Web. Das Angebot wird am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert und erstellt.

Die fünf neuen Datenbanken im Einzelnen:

  •  ERIC ist die weltweit umfangreichste bildungs- und erziehungswissenschaftliche Literaturdatenbank. Die vom Education Resources Information Center (USA) erstellte Datenbank enthält überwiegend englischsprachige Literatur zu allen Bereichen der Pädagogik.
  • BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Volltexte im Internet, die von BASE indexiert und nachgewiesen werden. Die Datenbank ist ein Angebot der Universitätsbibliothek Bielefel
  •  SOLIS informiert unter anderem mittels instruktiven  Inhaltsangaben über mehr als 360.000 sozialwissenschaftliche Veröffentlichungen. Jährlich kommen zwischen 16.000 und 18.000 Hinweise hinzu. SOLIS wird vom „GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften“ erstellt.
  • DaQS – die Datenbank zur Qualität von Schule ist ein Angebot des DIPF für die quantitative empirische Bildungsforschung. Auf Basis von Fragebogen und Skalenhandbüchern einschlägiger Studien werden die verwendeten Instrumente  zur Erfassung von Schul- und Unterrichtsqualität dokumentiert und zur Nachnutzung aufbereitet.
  • DEPOT stellt Informationen über die Verlagskonzepte und die jeweilige Reputation von fachdidaktischen und erziehungswissenschaftlichen Zeitschriften zusammen. Zurzeit verzeichnet DEPOT zirka 270 überwiegend deutschsprachige Periodika. Die Datenbank wird ebenfalls am DIPF erstellt.

Neben der Metasuche umfasst das Angebot des Fachportals weitere fachliche Module. Im Zentrum steht die „FIS Bildung Literaturdatenbank“ mit derzeit rund 750.000 Nachweisen bildungsrelevanter Literatur. Ebenfalls im Fachportal angesiedelt ist „peDOCS“, der Open-Access-Dokumentenserver des DIPF. Komplettiert wird das Angebot durch den gemeinsam mit dem Deutschen Bildungsserver betreuten Themenkatalog, der für die Erziehungswissenschaft relevante kostenfreie Online-Ressourcen zugänglich macht. Alle Angebote des Fachportals stehen kostenfrei zur Verfügung.

 Weitere Informationen:

Fachportal: Doris Bambey,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-332,
bambey@dipf.de
www.fachportal-paedagogik.de

Presse-Kontakt: Philip Stirm,
DIPF,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-123,
stirm@dipf.de

www.dipf.de

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Die vascoda Toolbar

Die vascoda-Community-Symbolleiste (Toolbar) gibt es nun schon seit Dezember 2009. Mittlerweile hat sich einiges getan, sowohl bei vascoda als auch beim Toolbar-Anbieter Conduit, so dass es Zeit wurde, die Toolbar ein wenig zu überarbeiten. Dies führt hoffentlich auch zu einer stärkeren Nutzung dieses aus meiner Sicht praktischen Werkzeugs.

Suchauswahl in der vascoda-ToolbarIm Suchfeld der Toolbar ist nun Conduit-seitig Microsofts Bing anstelle von Google voreingestellt. Es kann aber auch auf die vascoda-Blog-Suche oder auf die Suche in einem Fachportal umgestellt werden. Dafür bitte auf das kleine Dreieck hinter dem Suchbutton klicken (Pull-Downs-Menü) und die gewünschte Suche auswählen. Momentan sind 10 Fachportale eingetragen, die Suchanfragen per OpenSearch unterstützen. Weitere werden in Kürze folgen, perspektivisch sollen natürlich die Suchen aller ViFas und Fachportale über die Toolbar ansprechbar sein.

Über die Toolbar besteht direkter Zugriff auf die vascoda-News sowie auf die Fachportal-News per RSS-Feed sowie auf die Twittermeldungen von vascoda und einiger Fachportale. Zudem wird auf verschiedene weitere Social-Media-Angebote des vascoda e.V.  und seiner Mitglieder verlinkt. Auch dies wird noch weiter ausgebaut.

Darüber hinaus werden in der Toolbar auch die Partnerdienste und Informationssysteme dargestellt, die im Kontext der überregionalen Informations- und Literaturversorgung und der Infokompetensvermittlung eine Rolle spielen. Dies sind z.B. Webis – Sammelschwerpunkte an deutschen Bibliotheken und Lotse. Weiterhin wird auf die Angebote und Inhalte der Elekronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) , des Datenbank-Infosystem (DBIS) und der Zeitschriftendatenbank (ZDB) verlinkt. Die Bielefeld Academic Search Engine BASE wurde bisher als Suchmaske angeboten, welche sich in einem kleinen Fenster öffnete. Nun wird, wie bei den anderen Diensten, auf die verschiedenen Angebote von BASE direkt verlinkt. Über das Toolbar-Suchfeld kann aber auch eine Suche in BASE abgesetzt werden.  Neu augenommen in die Liste der Partnerdienste habe ich Nationallizenzen.de, um die NutzerInnen auch auf dieses Angebot besser hinzuweisen.

Die vascoda-Toolbar für Internet Explorer, Safari, Chrome und Firefox kann unter http://vascoda.mylibrarytoolbar.com/ kostenlos heruntergeladen werden und ist in Sekunden installiert.

Tipp: Sie haben die vascoda-Toolbar bereist installiert, sehen aber die Neuerungen nicht? Dann klicken Sie links in der Toolbar im Pull-Down-Menü hinter dem vascoda-Logo bitte auf “Symbolleiste aktualisieren”.

Hinweis und Angebot an vascoda-Partner: Wenn Sie für Ihre ViFa / für ihr Fachportal auch eine Toolbar einrichten oder Elemente zur vascoda-Toolbar ergänzen möchten, bin ich Ihnen gerne behilflich.

Dokumentenserver der ViFas

Mehr als 25 Millionen Dokumente in BASE, der Bielefeld Acedemic Search Engine (www.base-search.net). Sowie 200 Dokumentenserver alleine aus Deutschland.  Das schreibt Dirk Pieper von der UB Bielefeld bei INETBIB. Beeindruckende Zahlen, wie ich finde.

Unter den 200 indexierten deutschen Dokumentenserver sind auch einige aus dem Kontext der Virtuellen Fachbibliotheken. Unter anderen sind über BASE recherchierbar:

ART-Dok, der Volltextserver der Virtuellen Fachbibliothek Kunstgeschichte  arthistoricum.net, wird von der UB Heidelberg im Rahmen des DFG geförderten Sondersammelgebiets Kunstgeschichte bereitgestellt.

Auch Propylaeum-DOK, der Volltextserver der Virtuellen Fachbibliothek Altertumswissenschaft Propylaeum wird von der UB Heidelberg bertrieben.

Dritte im Bunde der Heidelberger Publikationsplattformen ist SavifaDok. Der Open Access-Dokumentenserver von Savifa – der Virtuellen Fachbibliothek Südasien, ist das Online-Portal für die Veröffentlichung und Archivierung von südasienwissenschaftlicher und indologischer Fachliteratur.
Alle drei Publikationsplattformen bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit die Möglichkeit, ihre Veröffentlichungen kostenlos und in elektronischer Form nach den Grundsätzen des Open Access im WWW verfügbar zu machen. Die Arbeiten werden mit standardisierten Adressen (URN) und Metadaten (OAI-PMH) dauerhaft und zitierfähig archiviert. Sie sind damit in verschiedenen Bibliothekskatalogen und Suchmaschinen weltweit recherchierbar.

GEO-LEO e-docs ist die Publikationsplattform für geo- und montanwissenschaftliche Informationsressourcen. Dieser Dokumentenserver wird von der SUB Göttingen und der UB der TU Freiberg im Rahmen von GEO-LEO, der Virtuellen Fachbibliothek Astronomie, Geowissenschaften, Bergbau, Geographie, Karten – System Erde und Weltall bereitgestellt.

pedocs bündelt elektronische Volltexte der Bildungsforschung und Erziehungswissenschaft, sichert diese langfristig und benennt einen Begutachtungsstatus. Durch Einbettung in das Fachportal Pädagogik – dem zentralen Einstieg in die pädagogische Fachinformation – und in den Deutschen Bildungsserver sowie durch die Auffindbarkeit in Suchmaschinen und in Bibliothekskatalogen ist eine globale Verfügbarkeit sichergestellt.

PsyDok ist der Open-Access-Server der Virtuellen Fachbibliothek Psychologie (ViFaPsy) und wird von der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (SULB) angeboten. PsyDok dient der Veröffentlichung wissenschaftlicher Literatur aus der Psychologie. Prinzipiell kann jeder, der fachlich relevante wissenschaftliche Veröffentlichungen unter Open-Access-Bedingungen publizieren und dauerhaft sichern will, dies auf PsyDok tun.

Update 25.08.2010 (siehe Kommentar):

Nicht in BASE enthalten ist GiNDok, der noch im Aufbau befindliche Dokumentenserver der Virtuellen Fachbibliothek Germanistik (Germanistik im Netz  -GiN)”, betreut von der Universitätsbibliothek Frankfurt/Main, der Sondersammelgebietsbibliothek für Germanistik.

Über den Dokumentenserver der Frankfurter Goethe-Universität ist auch  GiNDok, der  Dokumentenserver der Virtuellen Fachbibliothek Germanistik (Germanistik im Netz  -GiN)” in BASE enthalten. GiNDok wird betreut von der Universitätsbibliothek Frankfurt/Main, der Sondersammelgebietsbibliothek für Germanistik.

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