Über vascoda

vascoda wurde ab 2002 mit der Zusammenführung von zwei Förderlinien durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)  in verschiedenen Teilprojekten deutschlandweit an verschiedenen Einrichtungen gefördert. Dabei wurde unter www.vascoda.de das vascoda-Portal als zentrales Wissenschaftsportal aufgebaut (konzipiert als Metsuch- und Einstiegsportal)  und an der Technischen Informationsbibliothek eine Koordinierungsstelle eingerichtet.

Im September 2005 gründeten die beteiligten Bibliotheken, Bibliotheksverbünde und Fachinformationseinrichtungen den vascoda e.V. als Trägerverein für das zuletzt vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) betriebene Portal.
Sitz und Geschäftsstelle des vascoda e.V. sind an der Technischen Informationsbibliothek Hannover (Registergericht: Amtsgericht Hannover, Registernummer: VR 200071).

Das vascoda-Portal bot zuletzt auf Grundlage moderner Suchtechniken fachübergreifende Recherchemöglichkeiten und fungierte als Einstiegsportal für die Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportale der Partner. Ziel war es, einen umfassenden Zugang zu den verteilten Informationsangeboten von Fachinformationszentren und wissenschaftlichen Bibliotheken, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wissenschaftlichen Fachgesellschaften und anderen Anbietern wissenschaftlicher Information zu schaffen. Dabei setzte vascoda auf eine arbeitsteilige Zusammenarbeit bei der Gestaltung von Fachportalen und auf deren Vernetzung zu einem möglichst umfassenden Gesamtangebot, ohne die Fachangebote selbst ersetzen zu wollen. vascoda verstand sich in diesem Sinn als Gesamtsystem, bestehend aus einem zentralen Einstiegsportal und den spezialisierten Fachangeboten.

Im Rahmen des Projektes vascoda 2010 wurden mögliche Aufgaben des vascoda-Trägervereins als Dienstleister im Kontext der überregionalen Literaturversorgung benannt und es wurde versucht, den Verein als Infrastrukturbetreiber zu positionieren. Diesen Überlegungen schloss sich der seitens der DFG zuständige Ausschuss für wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI) nicht an und empfahl die Abschaltung des vascoda-Portals und die Fokussierung des Vereins auf die Bereiche Koordination und Wissenstransfer. Die anschließende vereinsinterne Diskussion zur Neuausrichtung von vascoda zeigte dann zwar die entsprechenden Bedarfe der Mitglieder auf, ein geeignetes kooperatives Finanzierungsmodell konnte aber nicht gefunden werden.

Im Januar 2011 wurde der Betrieb des vascoda-Portals eingestellt.
Anfang November 2011 haben die Mitglieder des vascoda e.V. die Auflösung des Vereins zum Jahresende 2011 beschlossen.

Der vascoda e.V. stellt seine Aktivitäten Ende 2011 ein.  Erst mit Ende der sich anschliessenden Liquidation – voraussichtlich Anfang 2013 – erfolgt dann der tatsächliche Austrag aus dem Vereinsregister. Als Liquidatoren des Vereins wurden die Mitglieder des bisherigen Vorstandes bestellt.

Weitere Informationen:

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