Veranstaltungsreihen zu digitalen Angeboten für Wissenschaftler und Studierende

Die Staatsbibliothek zu Berlin bietet im Rahmen der Wissenswerkstatt Veranstaltungen an, bei der sich Wissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit über die Online-Angebote verschiedener Fächer informieren können. Die Schulungen bieten einen Überblick über die elektronischen Angebote der Stabi Berlin, zeigen auch die überregionalen Fachinformationsangebote, wie die entsprechenden ViFas, und vermitteln Recherchestratgien.

Die Bayerische Staatsbibliothek setzt im November ihre erfolgreichen eMedientage fort. In themenbezogenen Vorträgen und an Informationsständen werden elektronische Medienangebote (Datenbanken, Fachinformationsportale, elektronische Zeitschriften, E-Books, digitale Sammlungen) an der BSB vorgestellt.

Auch an anderen Standorten wird es sicherlich ähnliche Veranstaltungen geben, die wir hier nach einem kurzen Hinweis gerne ergänzen.

Advertisements

Workshop Digitale Volltexte und Hilfsmittel in den Osteuropastudien

Die Bayerische Staatsbibliothek veranstaltet im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts „OstDok“  am 27. und 28. Oktober 2011 den Workshop „Digitale Volltexte und Hilfsmittel in den Osteuropastudien“.

Der Workshop bietet einen Überblick zu Projekten und Initiativen zur Bereitstellung von digitalen Volltexten und Hilfsmitteln für die Osteuropaforschung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf digitalen Beständen zu Osteuropa  im Bereich der Sondersammelgebiete der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur überregionalen Literaturversorgung.

In Verbindung mit der Kommission für Fachreferatsarbeit des Vereins Deutscher Bibliothekare (VDB) dient der Workshop als Fortbildungsveranstaltung.

Weitere Informationen (vorläufiges Programm und Anmeldemodalitäten) sind in der Workshopankündigung der BSB  zu finden.

Kontakt:
Bayerische Staatsbibliothek
OstDok – Osteuropa-Dokumente online
E-Mail:  ostdok@bsb-muenchen.de

Veröffentlicht in Fachportale, Veranstaltungen. Schlagwörter: , , , . Leave a Comment »

ViFas, Lotse und Co. – gemeinsame Präsenz auf dem Bibliothekartag und gelebtes Netzwerk

Auch wenn der Beitrag zur bevorstehenden Auflösung des vascoda e.V. offenbar auf großes Interesse stößt (bereits über 1000 Aufrufe), möchte ich hier im Blog diese Woche doch mit etwas Positiverem abschließen. An den letzten drei Tagen haben sich eine Vielzahl von Virtuellen Fachbibliotheken zusammen mit Lotse, Webis, Academic LinkShare und der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek auf dem 100. Bibliothekartag am Stand H8 präsentiert.

Es liegt leider in der Natur der Sache, dass bei einer solchen Großveranstaltung mit sehr großer und verteilter Ausstellung nicht zu allen Zeiten ein reger Andrang am Stand herrscht und einige der ViFa-Verantwortlichen während ihrer Standzeit nur sehr wenige Gespräche mit BesucherInnen führen konnten. Dennoch war der gemeinsame Auftritt unter dem Motto „ViFas, Lotse und Co.“ aus meiner Sicht ein großer Erfolg.

Die Virtuellen Fachbibliotheken und Querschnittdienste haben einerseits bei ihren Multiplikatoren Präsenz gezeigt und konnten, denke ich, viel Feedback zu ihren Angeboten mitnehmen. Andererseits kamen auch der gegenseitige Austausch und das Netzwerken nicht zu kurz und es wurden in den Gesprächen zwischendurch Ideen für mögliche gemeinsame Entwicklungen und Veranstaltungen diskutiert, die Situation des Vereins analysiert, das Netzwerk gelebt. Mir hat der Bibliothekartag gerade deswegen sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ein derartiger Austausch künftig auch ohne die Vereinsstruktur stattfindet, sei es bei Bibliothekartagen oder bei anderen Gelegenheiten.

Danke an alle Beteiligten und Besucher unseres Gemeinschaftsstandes.

ViFas, Lotse und Co. auf dem Bibliothekartag

In weniger als 2 Wochen beginnt der 100. deutsche Bibliothekartag in Berlin. Nachdem wir im letzten Jahr auf dem Bibliothekskongress in Leipzig nicht mit dem vascoda e.V. vertreten waren, sind wir diesmal wieder mit einem Stand in der Ausstellung präsent.
Unter dem Motto „ViFas, Lotse und Co.“ präsentieren sich an den drei Ausstellungstagen vom 7. Juni bis zum 9. Juni insgesamt 24 Portale, dazugehörige Projekte sowie verschiedene Querschnittsdienste für die Portale.

Wir freuen uns besonders, dass wir uns in diesem Jahr den Stand mit Lotse teilen. Lotse ist ja schon lange mit einer Reihe von ViFas eng verbunden, ein gemeinsamer Auftritt daher logisch und konsequent und eine gute Gelegenheit, weitere Kooperationen zwischen Lotse und den anwesenden ViFas initiieren. Katrin Steiner (ULB Münster) wird an allen drei Tagen am Stand sein, das Angebot präsentieren und für Fragen zur Verfügung stehen.
Auch die SUB Hamburg beteiligt sich am Stand. Jens Wonke-Stehle (SUB Hamburg) wird – ebenfalls an allen drei Tagen – nicht nur die VifaPol und deren Erweiterung um Verwaltungs- und Kommunalwissenschaft im Rahmen des laufenden akte20.09-Projektes vorstellen, sondern auch für Fragen rund um das Informationssystem Webis sowie zu Academic LinkShare (ALS) bereitstehen.
Weitere Querschnittsdienste der ViFas und Fachportale sind natürlich die Elektronische Zeitschriftendatenbank (EZB) und das Datenbank-Informationssystem (DBIS), die an zwei Nachmittagen durch Evelinde Hutzler (UB Regensburg) vorgestellt werden.

Hier eine Übersicht, welche Fachportale und weiteren Angebote Sie wann an unserem Gemeinschaftsstand H8 im Foyer Estrelsaal antreffen:

Den Rest des Beitrags lesen »

ViFaCamp – BarCamp und Workshop für ViFas und Fachportale

Am 16. und 17. Mai 2011 findet in der Technischen Informationsbibliothek in Hannover das ViFaCamp statt, ein BarCamp und Workshop für Virtuelle Fachbibliotheken und Fachportale.

Das ViFaCamp richtet sich in erster Linie an die Verantwortlichen der ViFas und Fachportale sowie der Querschnittsdienste. Es ist aber auch offen für NutzerInnen und Multiplikatoren, allerdings ist die Zahl der TeilnehmerInnen begrenzt. Interessierte melden sich bitte bis zum 9. Mai in der Geschäftsstelle (s.u.).

Im Sinne eines BarCamps ist die Veranstaltung inhaltlich offen gestaltet. D.h., die TeilnehmerInnen bringen Ihre Themen, Ideen und konkreten Fragen zum ViFaCamp mit, zu Beginn der Veranstaltung werden gemeinsam die Sessions organisiert und diese werden dann von den TeilnehmerInnen auch selbst gestaltet.

Im Wiki zur Veranstaltung (http://vifacamp.pbworks.com) werden bereits mögliche Themen gesammelt. Dort sind auch die weiteren Informationen zum ViFaCamp, wie zum Bespiel der Veranstaltungsablauf, zu finden.

Kontakt:
Michael Hohlfeld
Geschäftsstelle vascoda e.V. c/o TIB Hannover
E-Mail: vascoda@vascoda.de
Telefon: 0511 762 4193

MEDPILOT Tag des Medizinpiloten am 24. März 2011

Am  24. März 2011 findet zwischen 11.00 und 16.00 Uhr  am Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) in Köln der MEDPILOT Tag des Medizinpiloten statt. Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED Medizin. Gesundheit) und Anbieter des  Suchportals für medizinische Fachliteratur MEDPILOT Weitere Informationen zum Fachportalstellt an diesem Tag  das Suchportal mit seiner modernen semantische Suchtechnologie vor.

Weitere Informationen zur Veranstaltung können der Pressemitteilung der ZB MED entnommen werden.

Virtuell Vernetzt: Edumeres.net – Virtuelle Arbeits- und Forschungsumgebung für die Bildungsmedienforschung freigeschaltet

Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung präsentierte am 9. Februar 2011 die Virtuelle Arbeits- und Forschungsumgebung des Informations- und Kommunikationsportal Edumeres.net in einer feierlichen Abendveranstaltung.

Die Vorstellung des Portals und der offizielle Online-Gang der Virtuellen Arbeits- und Forschungsumgebung fanden im Rahmen des 2-tägigen Workshops „Virtuelle Forschungsinfrastrukturen für die Geschichtswissenschaft“ statt, zu dem Kolleginnen und Kollegen verschiedener geisteswissenschaftlicher Fachportale geladen waren.

Gemeinsam mit Experten der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Trier, der Bayerischen Staatsbibliothek München, des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz, der Stiftung deutsche geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sowie Vertretern des Projekts „Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities“ diskutierte das Team von Edumeres.net über die inhaltlichen und technischen Herausforderungen, die wissenschaftliches Arbeiten im virtuellen Raum mit sich bringt. Dabei wurde vor allem nach konkreten Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustauschs beim Aufbau von virtuellen Infrastrukturen in der Geisteswissenschaft gesucht. Eine Verstetigung der Zusammenarbeit wurde verabredet.

Zum Auftakt der feierlichen Präsentation am Abend des 9. Februar hob die Direktorin des Georg-Eckert-Instituts, Prof. Dr. Simone Lässig, besonders hervor, dass das Institut „mit Edumeres und insbesondere mit der Virtuellen Forschungsumgebung [..] auf veränderte Informationsbedürfnisse und wissenschaftliche Arbeitsweisen auch in Geistes- und Sozialwissenschaften reagieren, aber den Wandel auch aktiv mitbefördern“ wolle.

Dr. Rüdiger Hohls, Leiter des Bereichs „Historische Fachinformatik“ am Institut für Geschichtswissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin, betonte in seinem einführenden Vortrag: „Virtuelle Forschungsumgebungen wie Edumeres.net machen aus der latenten Informatisierung unserer Arbeits- und Forschungswelt einen proaktiven Prozess, der nicht nur technische, organisatorische oder institutionelle, sondern eben auch ideologische, politische und wissenschaftskulturelle Aspekte mit einschließt.“

Vortrag Edumeres.net Andreas Fuchs

Vortrag Edumeres.net von Andreas L. Fuchs

Anschließend stellte Andreas L. Fuchs, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut, das Portal und insbesondere die Virtuelle Arbeits- und Forschungsumgebung vor. Am Beispiel konkreter Projekte wurde deutlich, wie weltweit vernetzte Zusammenarbeit durch die Arbeits- und Forschungsplattform erleichtert wird. A. Fuchs machte deutlich, dass „die Entwicklung nur in enger Abstimmung mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erfolgen kann. Die Werkzeuge müssen genau zu den Anforderungen und Arbeitsweisen der Anwender passen, damit sie von Nutzen sind“. Der große Vorteil von Edumeres.net sei die Integration verschiedener Dienste unter einer Oberfläche.

Der Aufbau und die Erprobung der virtuellen Forschungsumgebung wird durch die Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und erfolgt in Zusammenarbeit mit der Connecta AG (Typo3-Entwicklung) und Christoph Schüßler (Design). Nach dem Ende der Aufbauphase wird der Dienst vom Georg-Eckert-Institut als Daueraufgabe nachhaltig bereitgestellt.

Das Georg-Eckert-Institut ist ein anerkanntes, international vernetztes Referenzzentrum für Schulbuchforschung und seit dem 1. Januar 2011 eines von 87 Vollmitgliedern der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL).

%d Bloggern gefällt das: