Wiki zum Aufbau eines fachlichen Dokumentenservers unter Berücksichtigung der Langzeitarchivierung

Ein Beitrag von Doris Bambey, DIPF

Konzepte, Erfahrungen und Tipps rund um peDOCS, das Fachrepositorium für Erziehungswissenschaft und Pädagogik

Unter wiki.bildungsserver.de/pedocs ist nun eine Informationssammlung zum Aufbau eines fachlichen
Dokumentenservers unter Berücksichtigung der Langzeitarchivierung verfügbar. Die
Entwicklungsarbeiten und Problemstellungen werden am Beispiel des Open-Access-Servers peDOCS des
Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung  (DIPF) dokumentiert.

Das peDOCS-Wiki richtet sich in erster Linie an andere Repositoriumsbetreiber und an alle, die am Aufbau
eines Repositoriums interessiert sind. Es geht dem peDOCS-Team vor allem darum, seine eigenen
Erfahrungen und Einsichten beim Aufbau, der Inbetriebnahme und Unterhaltung des fachlichen
Repositoriums darzustellen und Entscheidungsprozesse transparent und damit nachvollziehbar und
nachnutzbar zu machen.

In fünf Bereichen – Konzeptionelles, Organisatorisches, Rechtliches, Technisches und
Langzeitarchivierung – finden sich u.a. Informationen zu den Aufgaben von Repositorien, zur Auswahl
und Modifizierung der Repositoriumssoftware, zu den rechtlichen Aspekten der Open
Access-Verfügbarmachung und der Langzeitarchivierung (LZA) sowie zur Inhaltsakquise und zu den
Anforderungen, die an die digitalen Textobjekte selbst gestellt werden.

peDOCS wird von der DFG gefördert und ist ein Teil des ebenfalls am DIPF verantworteten Fachportals Pädagogik.

Weitere Informationen:
Dr. Ute Paulokat, DIPF, Tel+49 (0) 69 / 24708-318
Doris Bambey, DIPF, Tel. +49 (0) 69 / 24708-332

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peDOCS kooperiert mit nahezu allen wichtigen Verlagen der Erziehungswissenschaften

Die Open-Access-Plattform peDOCS ist ein Angebot des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), welches in das ebenfalls vom DIPF betreute Fachportal PädagogikWeitere Informationen zum Fachportaleingebettet ist. Dadurch erzielen die in peDOCS verzeichneten Volltexte eine hohe Sichtbarkeit sowohl im fachlichen Kontext als auch bei universellen und interdisziplinären Suchmaschinen.

peDOCS kooperiert inzwischen mit über 25 erziehungswissenschaftlichen Verlagen und damit nahezu allen wichtigen deutschsprachigen Verlagshäusern der Disziplin. Die Open-Access-Kooperation zwischen den Partnerverlagen und peDOCS basiert dabei auf unterschiedlichen Modellen der Zweitveröffentlichung. Mehr dazu in der Presseinformation des DIPF vom 20.09.2011.

Fachportal Pädagogik baut Inhalte wesentlich aus

Fünf wichtige Datenbanken neu in die Metasuche integriert

Das Fachportal PädagogikWeitere Informationen zum Fachportal  hat fünf wichtige Datenbanken neu in seine Metasuche integriert. Das Spektrum der über das Portal abgesuchten Inhalte wird dadurch internationaler und interdisziplinärer und umfasst ein Vielfaches an Volltexten. Das Fachportal Pädagogik ist der zentrale Einstiegspunkt zu erziehungswissenschaftlicher Fachinformation und Volltextversorgung im Web. Das Angebot wird am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert und erstellt.

Die fünf neuen Datenbanken im Einzelnen:

  •  ERIC ist die weltweit umfangreichste bildungs- und erziehungswissenschaftliche Literaturdatenbank. Die vom Education Resources Information Center (USA) erstellte Datenbank enthält überwiegend englischsprachige Literatur zu allen Bereichen der Pädagogik.
  • BASE ist eine der weltweit größten Suchmaschinen speziell für frei im Sinne des Open Access zugängliche wissenschaftliche Volltexte im Internet, die von BASE indexiert und nachgewiesen werden. Die Datenbank ist ein Angebot der Universitätsbibliothek Bielefel
  •  SOLIS informiert unter anderem mittels instruktiven  Inhaltsangaben über mehr als 360.000 sozialwissenschaftliche Veröffentlichungen. Jährlich kommen zwischen 16.000 und 18.000 Hinweise hinzu. SOLIS wird vom „GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften“ erstellt.
  • DaQS – die Datenbank zur Qualität von Schule ist ein Angebot des DIPF für die quantitative empirische Bildungsforschung. Auf Basis von Fragebogen und Skalenhandbüchern einschlägiger Studien werden die verwendeten Instrumente  zur Erfassung von Schul- und Unterrichtsqualität dokumentiert und zur Nachnutzung aufbereitet.
  • DEPOT stellt Informationen über die Verlagskonzepte und die jeweilige Reputation von fachdidaktischen und erziehungswissenschaftlichen Zeitschriften zusammen. Zurzeit verzeichnet DEPOT zirka 270 überwiegend deutschsprachige Periodika. Die Datenbank wird ebenfalls am DIPF erstellt.

Neben der Metasuche umfasst das Angebot des Fachportals weitere fachliche Module. Im Zentrum steht die „FIS Bildung Literaturdatenbank“ mit derzeit rund 750.000 Nachweisen bildungsrelevanter Literatur. Ebenfalls im Fachportal angesiedelt ist „peDOCS“, der Open-Access-Dokumentenserver des DIPF. Komplettiert wird das Angebot durch den gemeinsam mit dem Deutschen Bildungsserver betreuten Themenkatalog, der für die Erziehungswissenschaft relevante kostenfreie Online-Ressourcen zugänglich macht. Alle Angebote des Fachportals stehen kostenfrei zur Verfügung.

 Weitere Informationen:

Fachportal: Doris Bambey,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-332,
bambey@dipf.de
www.fachportal-paedagogik.de

Presse-Kontakt: Philip Stirm,
DIPF,
Tel. +49 (0) 69 / 24708-123,
stirm@dipf.de

www.dipf.de

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Wiki zur Evaluation von Informationssystemen (Evalinfo) – Marketingkonzept zeigt die schlummernden Potenziale

Ein Beitrag von Dipl.-Bibl. Christian Woll, Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn

Wiki zur Evaluation von Informationssystemen (Evalinfo)Mit Hilfe von Evaluationen lassen sich Erkenntnisse gewinnen, die zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung eines Internetangebots sehr wertvoll sein können. Gerade im Kontext von Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportalen, die in hohem Maße von Projektfördermitteln abhängig sind, spielen Evaluationen eine wichtige Rolle. Um Projektverantwortliche sowie Portal- und Datenbankanbieter bei ihren Evaluationsvorhaben zu unterstützen, hat das Informationszentrum (IZ) Bildung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) das Wiki zur Evaluation von Informationssystemen (Evalinfo) entwickelt. Es ist seit März 2008 unter http://evalinfo.dipf.de online zugänglich.

In dem Wiki werden einerseits Informationen zur Evaluationsplanung, zur Datenerhebung und -analyse und zu methodischen Ansätzen und andererseits konkrete Materialien (z. B. Fragebögen, Checklisten) angeboten. Im Gegenzug soll das Informationsangebot laufend durch die Fach-Community erweitert werden (z. B. durch zusätzliche Beiträge und Materialien). Bislang sind die Nutzung und vor allem die Mitwirkung am Wiki sehr gering. Dies wurde zum Anlass für ein Projekt im Rahmen des berufsbegleitenden Masterstudiums „Bibliotheks- und Informationswissenschaft (Master in Library and Information Science – MALIS)“ der Fachhochschule Köln genommen. Es sollte in Abstimmung mit dem DIPF ein Marketingkonzept für Evalinfo erarbeitet werden. Die Informationsbasis hierfür bildete eine Situationsanalyse. Einen wesentlichen Bestandteil der Situationsanalyse stellte eine Bedarfsanalyse dar, die zum Ziel hatte, die Erwartungen und Anforderungen der Zielgruppe an das Wiki zu eruieren. Zu diesem Zweck wurden telefonische Kurzinterviews mit insgesamt acht Personen aus der Hauptzielgruppe der Betreiber von Virtuellen Fachbibliotheken und Fachportalen durchgeführt. Um die Vollständigkeit und Vergleichbarkeit der Interviews sicherzustellen, wurde als Erhebungsinstrument ein Interviewleitfaden eingesetzt.

Ein zentrales Ergebnis der Kurzinterviews ist, dass ein hoher Bedarf an beispielhaften Darstellungen bereits durchgeführter Evaluationsvorhaben besteht. Dieser Bereich (Kategorie „Projekte“, http://evalinfo.dipf.de/evalinfo/index.php/Kategorie:Projekte) ist im Wiki bislang stark unterrepräsentiert. Um die Sammlung von Evaluationsstudien in nennenswertem Umfang erweitern zu können, bedarf es der Unterstützung durch die Community. Alle, die entsprechende Studien durchgeführt oder daran beteiligt waren, sind herzlich eingeladen, diese im Wiki bereit zu stellen. Im Bereich „Projekte“ steht eine Vorlage für kurze Projekt-Artikel zur Verfügung, anhand derer die Evaluationsvorhaben von den Wiki-Nutzerinnen und Nutzern selbst beschrieben werden können. Evaluationsergebnisse in Form von Dateien oder Hinweise auf bereits online zugängliche Evaluationen können gerne auch per E-Mail an Herrn Schindler vom DIPF übermittelt werden (schindler@dipf.de).

Ebenso wurde von den Interviewten Interesse am Ausbau der „Materialsammlung“ (http://evalinfo.dipf.de/evalinfo/index.php/Materialsammlung) geäußert. Diese liefert konkrete Materialien (Fragebögen, Leitfäden etc.), die an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Wiki-Nutzerinnen und -Nutzer können entsprechende Materialien selber als Datei hochladen. Voraussetzung hierfür ist eine vorherige Anmeldung bzw. Registrierung (http://evalinfo.dipf.de/evalinfo/index.php/Spezial:Anmelden).

Der Projektbericht ist in einer modifizierten Version hier abrufbar:
http://evalinfo.dipf.de/evalinfo/upload/Projektbericht_Evalinfo_Woll.pdf.

Interviewpartner gesucht zur Evaluierung des Deutschen Bildungsservers

Vor Kurzem wurden die Nutzerinnen und Nutzer des Deutschen Bildungsservers (DBS) mit einer Online-Umfrage nach ihren Vorstellungen und Wünschen für eine Erweiterung des Portals mit interaktiven Web 2.0-Funktionen befragt. Die Beteiligung der Nutzerinnen und Nutzer spielt auch eine wichtige Rolle bei der weiteren Evaluierung der Nutzungs- und Entwicklungspotentiale des DBS, welche das Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH (ifib) derzeit im Auftrag des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) durchführt.
Aktuell werden Interessierte gesucht, die in kurzen Telefoninterviews über ihre Erfahrungen und Eindrücke mit den verschiedenen Informationsangeboten und Suchmöglichkeiten innerhalb des DBS Auskunft geben möchten. Kontaktdaten und weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Der „Deutsche Bildungsserver“ und das „Fachportal Pädagogik“ bilden den Portalverbund für Bildungsinformationen des DIPF.

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