ViFas, Lotse und Co. – gemeinsame Präsenz auf dem Bibliothekartag und gelebtes Netzwerk

Auch wenn der Beitrag zur bevorstehenden Auflösung des vascoda e.V. offenbar auf großes Interesse stößt (bereits über 1000 Aufrufe), möchte ich hier im Blog diese Woche doch mit etwas Positiverem abschließen. An den letzten drei Tagen haben sich eine Vielzahl von Virtuellen Fachbibliotheken zusammen mit Lotse, Webis, Academic LinkShare und der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek auf dem 100. Bibliothekartag am Stand H8 präsentiert.

Es liegt leider in der Natur der Sache, dass bei einer solchen Großveranstaltung mit sehr großer und verteilter Ausstellung nicht zu allen Zeiten ein reger Andrang am Stand herrscht und einige der ViFa-Verantwortlichen während ihrer Standzeit nur sehr wenige Gespräche mit BesucherInnen führen konnten. Dennoch war der gemeinsame Auftritt unter dem Motto „ViFas, Lotse und Co.“ aus meiner Sicht ein großer Erfolg.

Die Virtuellen Fachbibliotheken und Querschnittdienste haben einerseits bei ihren Multiplikatoren Präsenz gezeigt und konnten, denke ich, viel Feedback zu ihren Angeboten mitnehmen. Andererseits kamen auch der gegenseitige Austausch und das Netzwerken nicht zu kurz und es wurden in den Gesprächen zwischendurch Ideen für mögliche gemeinsame Entwicklungen und Veranstaltungen diskutiert, die Situation des Vereins analysiert, das Netzwerk gelebt. Mir hat der Bibliothekartag gerade deswegen sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ein derartiger Austausch künftig auch ohne die Vereinsstruktur stattfindet, sei es bei Bibliothekartagen oder bei anderen Gelegenheiten.

Danke an alle Beteiligten und Besucher unseres Gemeinschaftsstandes.

ViFas, Lotse und Co. auf dem Bibliothekartag

In weniger als 2 Wochen beginnt der 100. deutsche Bibliothekartag in Berlin. Nachdem wir im letzten Jahr auf dem Bibliothekskongress in Leipzig nicht mit dem vascoda e.V. vertreten waren, sind wir diesmal wieder mit einem Stand in der Ausstellung präsent.
Unter dem Motto „ViFas, Lotse und Co.“ präsentieren sich an den drei Ausstellungstagen vom 7. Juni bis zum 9. Juni insgesamt 24 Portale, dazugehörige Projekte sowie verschiedene Querschnittsdienste für die Portale.

Wir freuen uns besonders, dass wir uns in diesem Jahr den Stand mit Lotse teilen. Lotse ist ja schon lange mit einer Reihe von ViFas eng verbunden, ein gemeinsamer Auftritt daher logisch und konsequent und eine gute Gelegenheit, weitere Kooperationen zwischen Lotse und den anwesenden ViFas initiieren. Katrin Steiner (ULB Münster) wird an allen drei Tagen am Stand sein, das Angebot präsentieren und für Fragen zur Verfügung stehen.
Auch die SUB Hamburg beteiligt sich am Stand. Jens Wonke-Stehle (SUB Hamburg) wird – ebenfalls an allen drei Tagen – nicht nur die VifaPol und deren Erweiterung um Verwaltungs- und Kommunalwissenschaft im Rahmen des laufenden akte20.09-Projektes vorstellen, sondern auch für Fragen rund um das Informationssystem Webis sowie zu Academic LinkShare (ALS) bereitstehen.
Weitere Querschnittsdienste der ViFas und Fachportale sind natürlich die Elektronische Zeitschriftendatenbank (EZB) und das Datenbank-Informationssystem (DBIS), die an zwei Nachmittagen durch Evelinde Hutzler (UB Regensburg) vorgestellt werden.

Hier eine Übersicht, welche Fachportale und weiteren Angebote Sie wann an unserem Gemeinschaftsstand H8 im Foyer Estrelsaal antreffen:

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Integration externer Datenquellen in die Bibliothekswebsite – die TYPO3-Extension libconnect

2010 hat sich die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg dazu entschieden, beim Relaunch der Website „Bibliothekssystem Universität Hamburg“ das Content-Management-System als technische Basis zu wechseln. Die Wahl fiel auf das freie und weit verbreitete CMS TYPO3. Die SUB Hamburg hat im Zuge des Relaunches als ein zentrales Ziel die bessere Einbindung externer Datenquellen in die Außendarstellung des Bibliothekssystems vorgegeben. Dafür wurden drei Lösungsansätze verfolgt:

Die Simulation einer Integration: Hier wird eine Integration vorgetäuscht, indem das Layout in einem Drittsystem nachgebaut und nahtlos an das CMS der SUB-Hamburg angepasst wurde. Als Beispiel mag hier der Dokumentenserver der Dissertationen der Universität Hamburg dienen:
http://ediss.sub.uni-hamburg.de/

Die Integration eines Dienstes per iFrame: Wo kleine Informationssysteme über keine geeignete Schnittstelle zur Abfrage der Daten verfügten, wurden diese per iFrame in die Website integriert. Ein Beispiel hierfür ist der HANS-Katalog – der Nachlass und Autographenkatalog der SUB Hamburg: http://www.sub.uni-hamburg.de/recherche/hans.html

Die unmittelbare Integration durch eine TYPO3-Extension: Das primäre Ziel der Integrationsbemühungen ist die unmittelbare Integration externer Inhalte über eine Schnittstelle in die Website. Dazu ist die Entwicklung einer TYPO3-Extension notwendig, die die Inhalte abruft und dann direkt in der Website zur Anzeige bringt.

Als Beispiel für die dritte Lösungsmöglichkeit dient die TYPO3-Extension libconnect, die die Ergebnisse aus den Informationssystemen EZB und DBIS der Universitätsbibliothek Regensburg direkt in das TYPO3-System einbindet. So lassen sich die Inhalte der beiden Informationssysteme medienbruchfrei im Layout der jeweiligen Website darstellen:
http://www.sub.uni-hamburg.de/recherche/elektronische-zeitschriften.html

Diese Erweiterung, die die SUB Hamburg in Kooperation mit der Agentur für neue Medien AVONIS und in enger Abstimmung mit der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt hat, ist zum Projektende als offizielle Extension veröffentlicht worden und steht nun unter dem Namen libconnect im offiziellen Extension Repository von TYPO3 kostenfrei zur Verfügung:
http://typo3.org/extensions/repository/?tx_terfe_pi1[view]=search&no_cache=1&tx_terfe_pi1[sword]=libconnect

Die Installation der Extension erfolgt wie bei jeder anderen TYPO3-Extension. Für die Einrichtung der Extension ist ein kurzes Handbuch im Extension Repository zur Verfügung gestellt. Für die Einrichtung ist ein wenig TYPO3-Knowhow im Umgang mit Extensions notwendig.

Für Fragen zu der Extension steht Herr Dr. Finck von der SUB Hamburg zu Verfügung (finck@sub.uni-hamburg.de), bei  Rückfragen für die Anbindung an Regensburg hilft Ihnen Herr Schupfner (gerald.schupfner@bibliothek.uni-regensburg.de). Bei  Fragen zur Einrichtung, Anpassung oder Weiterentwicklung der Extension bietet die Agentur Avonis als Partner kostenpflichtigen Support an (hamburg@avonis.com).

Erste Produkte der ViFa Benelux im Web verfügbar

Geraume Zeit vor dem Onlinegang der ViFa Benelux kann das Sondersammelgebiet Benelux mit der EZB- und der DBIS-Fachsicht Benelux jetzt bereits zwei ViFa-Module präsentieren, die unabhängig von der ViFa im Internet zu nutzen sind. In der EZB-Fachsicht Benelux sind aktuell 219 elektronische Zeitschriften für die Disziplinen Niederlandistik, Niederlande-Studien und Beneluxforschung zu finden. In der DBIS-Fachsicht sind momentan 123 frei im Web verfügbare bzw. lizenzpflichtige Datenbanken enthalten. Beide Angebote werden stetig aktualisiert und erweitert.

Im Interesse der Nutzer/innen wurde dem stark interdisziplinären Ansatz des Faches Niederlande-Studien beim Aufbau beider Angebote Rechnung getragen, indem auch Fachgebiete wie Kunstgeschichte, Medien, Kommunikation, Publizistik, Theater, Film und Wirtschaftswissenschaften berücksichtigt wurden, die nicht zum Sammelprofil des SSG Benelux gehören.

Das Projekt ViFa Benelux läuft noch bis Ende August 2012. Die Freischaltung der ViFa soll jedoch schon zu einem früheren Zeitpunkt mit einer Beta-Version erfolgen. Dann werden die EZB- und die DBIS-Fachsicht selbstverständlich auch im Layout der ViFa zur Verfügung stehen.

Zur EZB-Fachsicht Benelux
Zur DBIS-Fachsicht Benelux

Kontakt:
Ilona Riek
Projekt ViFa Benelux
Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Krummer Timpen 3
48143 Münster

Tel.: 0251-83 240 71
E-Mail

Die vascoda Toolbar

Die vascoda-Community-Symbolleiste (Toolbar) gibt es nun schon seit Dezember 2009. Mittlerweile hat sich einiges getan, sowohl bei vascoda als auch beim Toolbar-Anbieter Conduit, so dass es Zeit wurde, die Toolbar ein wenig zu überarbeiten. Dies führt hoffentlich auch zu einer stärkeren Nutzung dieses aus meiner Sicht praktischen Werkzeugs.

Suchauswahl in der vascoda-ToolbarIm Suchfeld der Toolbar ist nun Conduit-seitig Microsofts Bing anstelle von Google voreingestellt. Es kann aber auch auf die vascoda-Blog-Suche oder auf die Suche in einem Fachportal umgestellt werden. Dafür bitte auf das kleine Dreieck hinter dem Suchbutton klicken (Pull-Downs-Menü) und die gewünschte Suche auswählen. Momentan sind 10 Fachportale eingetragen, die Suchanfragen per OpenSearch unterstützen. Weitere werden in Kürze folgen, perspektivisch sollen natürlich die Suchen aller ViFas und Fachportale über die Toolbar ansprechbar sein.

Über die Toolbar besteht direkter Zugriff auf die vascoda-News sowie auf die Fachportal-News per RSS-Feed sowie auf die Twittermeldungen von vascoda und einiger Fachportale. Zudem wird auf verschiedene weitere Social-Media-Angebote des vascoda e.V.  und seiner Mitglieder verlinkt. Auch dies wird noch weiter ausgebaut.

Darüber hinaus werden in der Toolbar auch die Partnerdienste und Informationssysteme dargestellt, die im Kontext der überregionalen Informations- und Literaturversorgung und der Infokompetensvermittlung eine Rolle spielen. Dies sind z.B. Webis – Sammelschwerpunkte an deutschen Bibliotheken und Lotse. Weiterhin wird auf die Angebote und Inhalte der Elekronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) , des Datenbank-Infosystem (DBIS) und der Zeitschriftendatenbank (ZDB) verlinkt. Die Bielefeld Academic Search Engine BASE wurde bisher als Suchmaske angeboten, welche sich in einem kleinen Fenster öffnete. Nun wird, wie bei den anderen Diensten, auf die verschiedenen Angebote von BASE direkt verlinkt. Über das Toolbar-Suchfeld kann aber auch eine Suche in BASE abgesetzt werden.  Neu augenommen in die Liste der Partnerdienste habe ich Nationallizenzen.de, um die NutzerInnen auch auf dieses Angebot besser hinzuweisen.

Die vascoda-Toolbar für Internet Explorer, Safari, Chrome und Firefox kann unter http://vascoda.mylibrarytoolbar.com/ kostenlos heruntergeladen werden und ist in Sekunden installiert.

Tipp: Sie haben die vascoda-Toolbar bereist installiert, sehen aber die Neuerungen nicht? Dann klicken Sie links in der Toolbar im Pull-Down-Menü hinter dem vascoda-Logo bitte auf „Symbolleiste aktualisieren“.

Hinweis und Angebot an vascoda-Partner: Wenn Sie für Ihre ViFa / für ihr Fachportal auch eine Toolbar einrichten oder Elemente zur vascoda-Toolbar ergänzen möchten, bin ich Ihnen gerne behilflich.

Zur Verbesserung der Verfügbarkeitsprüfung in vascoda

In Rahmen des Workshops „Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung“ habe ich unsere Überlegungen zur Verbesserung der Verfügbarkeitsprüfung in vascoda präsentiert.


(Präsentation am besten in Großansicht, Icon full unten links, betrachten)

Der Zugriff auf Volltexte und die Verfügbarkeitsprüfung gestaltet sich derzeit im vascoda-Portal wie folgt: Über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) nachgewiesene Zeitschriftenabonnements ermöglichen einen lizenz- und  standortabhängigen Zugriff auf elektronische Zeitschrifte und Artikel. Liegen ausreichend Informationen vor, dann führt die Verfügbarkeitsprüfung über die EZB-Ampel in vielen Fällen zum Volltext, mindestens aber auf die Zeitschriftenhomepage. Darüber hinaus wird über das so genannte Linkresolver-Gateway in die Nachweissysteme der Bibliotheken verwiesen, wo die lokalen Bestände und Zugriffsmöglichkeiten auf das in vascoda gefundene Dokument aufgezeigt werden.  (Mehr zur Verfügbarkeitsrecherche in vascoda.)
Auch wenn die bisherige Lösung schon in sehr vielen Fällen zum Erfolg führt, so ist die Umsetzung auch hinsichtlich der Benutzerführung und der Darstellung von Verfügbarkeitsinformationen verbesserungsfähig.  Durch das Weiterreichen von Trefferinformationen an die EZB oder in die lokalen Bibliothekssysteme wird zudem für die Nutzer der Weg zur Verfügbarkeitsinformation bzw. bis zum gewünschen Zugriff auf das Dokument doch recht lang. Die Zahl der notwendigen Klicks gilt es deutlich zu verkürzen.

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