vifabioDOC – Server für biologische E-Publikationen

Die Virtuelle Fachbibliothek Biologie startet mit vifabioDOC eine neue Plattform für biologische E-Publikationen. Damit haben Biologen aller Teildisziplinen die Möglichkeit, ihre elektronischen Publikationen als PDF-Dateien auf einem fachspezifischen Server zu platzieren und dauerhaft weltweit zugänglich zu machen. Die Publikationen auf vifabioDOC werden automatisch in verschiedenen Datenbanken und Suchmaschinen verzeichnet (und selbstverständlich auch im Virtuellen Katalog von vifabio). vifabioDOC versteht sich als Open Access-Repositorium und fördert die freie Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen in der Biologie. Die vifabioDOC-Webseiten bieten für Autoren umfassende Informationen rund um das komplexe Thema Elektronisches Publizieren. Schon zum offiziellen Start sind mehr als 2.500 Dokumente auf vifabioDOC gespeichert.

Bildschirmfoto der Startseite von vifabioDOC

Startseite von vifabioDOC

Das Angebot von vifabioDOC ist für Autoren deshalb attraktiv, weil durch die spezielle Fokussierung auf die Biologie eine Plattform entsteht, die von der Fachwelt überregional und international besser wahrgenommen werden kann als nicht-fachspezifische („institutionelle“) Dokumentenserver, wie sie an vielen Universitäten bestehen. Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main sammelt seit vielen Jahrzehnten als DFG-geförderte Sondersammelgebiets-Bibliothek die weltweit erscheinende biologische Literatur so umfassend wie keine andere Bibliothek in Mitteleuropa; sie ist deshalb mit vifabioDOC die beste Ansprechpartnerin für Biologen, die auch ihre elektronischen Publikationen dauerhaft sichtbar machen und zugänglich halten wollen.

In technischer Hinsicht ist vifabioDOC kein selbstständiger Dokumentenserver, sondern ein fachlicher Ausschnitt des von der Universitätsbibliothek Frankfurt betriebenen Hochschulpublikationssystems; dieses verwendet OPUS (hervorgegangen aus dem „Online-Publikationssystem der Universität Stuttgart“), und damit die in Deutschland am weitesten verbreitete Softwarebasis für Dokumentenserver. Die Suchfunktionen und die an vifabio angepasste Oberfläche von vifabioDOC wurden mittels Solr/Lucene entwickelt. Sie bieten ähnliche Funktionen wie der kürzlich neu gestaltete Internetquellen-Führer von vifabio; auch die „taxonomisch intelligenten Funktionen“ wurden in die Oberfläche von vifabioDOC integriert (vgl. dazu eigenen Blogeintrag).

Als Gütesiegel für vifabioDOC wird das DINI-Zertifikat 2010 für Dokumenten- und Publikationsservices angestrebt.

Ein Beitrag von Gerwin Kasperek, vifabio / Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
E-Mail: dokumentenserverbio@ub.uni-frankfurt.de

%d Bloggern gefällt das: