GESIS setzt auf Open Access mit SOWIPORT

Relaunch des Fachportals sowiport – Recherchen in der Literaturdatenbank SOLIS jetzt kostenfrei – konsequente Open Access-Strategie bei GESIS.

Das sozialwissenschaftliche Fachportal SOWIPORT ist jetzt im GESIS-Design und mit verbesserter Suchtechnologie und Nutzerfreundlichkeit online gegangen. Unter www.gesis.org/sowiport präsentiert es die gebündelten Informationen aus den Sozialwissenschaften übersichtlich, schnell und unkompliziert.

Als Sahnehäubchen ist die Literaturdatenbank SOLIS, bisher in ihrer ganzen Funktionalität nur über kostenpflichtige Abonnements oder Host zu nutzen, als Herzstück von sowiport nun für alle Nutzer frei zugänglich. Damit setzt GESIS seine Open Access-Politik für die Sozialwissenschaften fort und bietet mit der traditionell frei zugänglichen Projektdatenbank SOFIS und dem Social Science Open Access Repository (SSOAR) ein attraktives Volltextangebot.

SOWIPORT bringt wissenschaftliche Informationen aus verschiedenen Quellen an einem Punkt zusammen: von Literatur über Forschungsprojekte bis hin zu Neuigkeiten aus den Sozialwissenschaften stehen diese hier vernetzt zur Verfügung. Vor allem die Literaturdatenbank SOLIS ist dem recherchierenden Forscher von besonderem Nutzen. Sie enthält über 400.000 Literaturnachweise zu Soziologie, Politikwissenschaft, den Methoden der Sozialwissenschaften, angrenzenden sowie interdisziplinären Gebieten der Sozialwissenschaften. Jährlich kommen zwischen 16.000 und 18.000 neue Nachweise hinzu. Die Veröffentlichungen sind mit dem Thesaurus Sozialwissenschaften erschlossen und mit Abstracts versehen.

Ansprechpartner:

SOWIPORT-Team:

Peter Mutschke
GESIS-Abteilung Informationelle Prozesse in den Sozialwissenschaften,
E-Mail: peter.mutschke@gesis.org

Udo Riege
GESIS-Abteilung Fachinformation für die Sozialwissenschaften
E-Mail: udo.riege@gesis.org

Der Inhalt dieses Beitrags ist der Pressemitteilung der GESIS vom 19.5.2010 entnommen.
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier
.

Werbeanzeigen

Projekt ViFa Benelux genehmigt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das Projekt ‚Aufbau einer Virtuellen Fachbibliothek (ViFa) Benelux als Recherche- und Informationsportal für die Bereiche Niederlandistik und Beneluxforschung‘ in vollem Umfang genehmigt. Gemeinsame Antragsteller sind die Universitäts- und Landesbibliothek Münster (Sammelschwerpunkt Niederländischer Kulturkreis) und die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (Sammelschwerpunkt Belgien/ Luxemburg).

Die ViFa Benelux ist als zentrales wissenschaftliches Fachportal für die Bereiche Niederlandistik, Niederlande-Studien und Beneluxforschung im deutschsprachigen Raum geplant. Die Planungen orientieren sich eng an den im Rahmen einer Online-Umfrage erhobenen Wünschen der Zielgruppe. Ziel des Vorhabens ist es, Wissenschaftlern und Studierenden einen One-Stop-Shop für die Online-Recherche zu bieten sowie den fachlichen Austausch zu fördern.

Im Rahmen des Projektes wird es um die integrierte Bereitstellung fachlich relevanter Online-Bibliographien, -Datenbanken, E-Zeitschriften und Kataloge gehen. Parallel dazu wird der Aufbau neuer Informationsangebote angestrebt. Als neue Dienste sind ein fachlicher Dokumentenserver, ein SSG-OPAC, ein Forschungsführer, eine Fachsuchmaschine sowie ein Forum für die Fachkommunikation vorgesehen. Alle genannten Informationsquellen sollen, soweit möglich, unter einer gemeinsamen Oberfläche durchsuchbar sein. Besonderes Augenmerk gilt darüber hinaus der Gewinnung von Kooperationspartnern auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene.

Zur Reduzierung des Arbeitsaufwandes soll der technische Betrieb der ViFa unter weitgehender Nutzung von Entwicklungen erfolgen, die bereits in anderem Kontext zum Einsatz kommen. So ist geplant, die Präsentationsumgebung mit der Portalsoftware IPS zu realisieren, da die USB Köln bereits IPS-Installationen für EconBiz, die Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften, und für das neue lokale Bibliotheksportal der USB betreibt. Das Designkonzept soll von dem Musterportal übernommen werden, das von der GESIS für Fachportale in vascoda entwickelt wurde. Als Basis für den Aufbau des zentralen Suchmaschinenindex ist die Open-Source-Suchmaschinenbibliothek Xapian vorgesehen, die derzeit für den Kölner UniversitätsGesamtkatalog erfolgreich im Einsatz ist. Im Hinblick auf den Aufbau eines fachlichen Dokumentenservers ergeben sich Synergieeffekte mit dem an der Westfälischen Wilhelms-Universität durchgeführten DFG-Projekt MIRO (Münster Information System for Research and Organisation), an dem auch die ULB Münster beteiligt ist. Als Repository wurde daher das hier eingesetzte Enterprise-Content-Management-System (CMS) Alfresco ausgewählt.

Kontakt:

Ilona Riek
SSG Benelux
Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Krummer Timpen 3
48143 Münster

Tel.: 0251-83 240 71
E-Mail

vascoda hat ein Blog

vascoda hat nun ein Weblog. Das wirft Fragen auf. Nicht nur bei uns. Und kaum ist das Blog eingerichtet, so wird es auch schon wahrgenommen und kommentiert. Und das ist gut so, auch wenn es so eigentlich nicht geplant war.

Nun gut, los gehts. Zur ‚Eröffnung‘ möchten wir zwei von vielen Fragen beantworten.

Warum betreibt vascoda ein Weblog?

Es gibt verschiedene Wege, wie sich vascoda nach innen und nach außen präsentiert. Ob gut und ausreichend, ist wohl der Ansatz vieler kritischer Betrachtungen. vascoda hat von Anfang an aus vielen Richtungen Kritik erfahren. Berechtigte und mitunter bizarre. Das ist aber auch kein Wunder, da vascoda ja letztlich aus vielen Beteiligten besteht. vascoda ist nicht nur das Portal (welches es mit Sicherheit nie allen recht macht), sondern auch ein Netzwerk von Bibliotheken und Fachinformationsanbietern mit ihren jeweiligen Angeboten, Projekten und Anforderungen, die alle ihre eigene Sicht auf den Sinn und Zweck von vascoda haben und diese selbstverständlich auch vielfältig darstellen.

Dieses Blog ist für uns nun ein weiterer Weg, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, über Entwicklungen im Kontext von vascoda und den beteiligten Fachportalen zu informieren, die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Anforderungen darzustellen und vielleicht der Weg, darüber mit der Fachcommunity und den interessierten NutzerInnen zu diskutieren.

Warum nutzen wir für das vascoda-Weblog einen Hoster ?

Nun, auf Mutmaßungen, wir würden uns nun bemühen, keine Steuergelder für ein eigenes System zu verschwenden, möchten wir nicht weiter eingehen. Der Grund ist einfach: weil es einfach und schnell geht.

Im Rahmen des DFG-Projektes vascoda 2010 ist vorgesehen, dass wir ein eigenes Blog betreiben und die zugrunde liegende Infrastruktur auch den Fachportalen zur Nachnutzung zur Verfügung stellen. Soll heißen, die Fachportale sollen sich bei Bedarf ihr eigenes Blog bei vascoda einrichten und/oder sich inhaltlich am vascoda-Blog beteiligen können. Gründe, warum eine an sich einfache Installation einer Blogsoftware Zeit und Ressourcen in Anspruch nehmen kann, gibt es viele. Da wir nicht warten wollen, bloggen wir vorerst hier.

Noch Fragen? Dann gerne.

%d Bloggern gefällt das: