Academic LinkShare Verbundtagung an der BSB in München

In der vergangenen Woche haben sich die Verbundpartner von Academic LinkShare zu Ihrer Frühjahrstagung an der Bayerischen Staatsbibliothek in München getroffen. Nachdem auf dem letzten Treffen der Paternoster der ZBW viele begeisterte, fand die Tagung diesmal nur nur zwei Türen neben der Schatzkammer der BSB statt.

Im Verbund ALS haben sich Bibliotheken zusammengeschlossen, um die Mühen der Erschließung von Webseiten für Virtuelle Fachbibliotheken und ViFas kooperativ zu schultern.  Aus dem so geschaffenen Datenpool werden derzeit über 90.000 Datensätze in 17 Portalen präsentiert.

Technische Basis der Zusammenarbeit in ALS  ist das LinkShare-System, das, wie auch die Geschäftsstelle, an der SUB Hamburg beheimatet ist.  Finanziert wird der Verbund durch die Beiträge der Partner,  die im Gegenzug auf den halbjährlichen Tagungen  auch über die Ausrichtung des Verbundes und die Regeln der Erfassung gemeinschaftlich bestimmen.

Ein wichtiger Nebeneffekt der Treffen ist der regelmäßige inhaltliche und technische Austausch unter ViFa-Betreibern, der einen zunehmend größeren Raum einnimmt. Wichtige Themen waren diesmal unter anderem das Relaunch der VifaMusik, neue Browsingmöglichkeiten in Propylaeum, sowie eine bessere Einbindung von Normdaten und die Frage nach dem Umgang mit Apps .

Kontakt:

Jens Wonke-Stehle

Geschäftsstelle Academic LinkShare

Staats- und Universitaetsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Telefon (040) 4 28 38-22 24
E-Mail: jens.wonke-stehle@sub.uni-hamburg.de

Internetquellen-Führer von vifabio auf neuer Basis

Bildschirmfoto der Trefferanzeige; biologische Organismennamen sind markiert und verlinkt.

Bildschirmfoto der Trefferanzeige; biologische Organismennamen sind markiert und verlinkt.

Der Internetquellen-Führer von vifabio hat eine neue technische Basis erhalten. Die Suchfunktionen sind damit erheblich benutzerfreundlicher geworden, und es gibt zahlreiche neue Möglichkeiten, in dem Datenbestand mit derzeit etwa 2.200 biologisch relevanten Internetressourcen zu recherchieren.

Bei der Eingabe von Suchstichwörtern hilft nun eine Funktion „Auto-Vervollständigen“; bei Schreibfehlern weist eine Funktion „Meinten-Sie-vielleicht“ auf möglicherweise korrektere Schreibweisen hin. Eine Schlagwortwolke (tag cloud) ist als „moderner“ Einstiegspunkt verfügbar (alternativ zu den bekannten Such- und Blättermöglichkeiten). Und, besonders hilfreich: Die Trefferlisten werden nun mittels eines leistungsfähigen Ranking-Algorithmus sortiert. Die Suchverfeinerung ermöglicht es den Benutzern, die Treffermenge anhand zahlreicher Kriterien weiter einzugrenzen (bspw. nach Sprache, Thema oder Zielgruppe).

Diese Verbesserungen wurden möglich, indem die bisher mit dem Softwaresystem DBClear realisierte Präsentationsschicht durch neue Technologien abgelöst wurde. Die Recherche-Oberfläche wurde neu programmiert und die Ergebnis-Generierung und -Präsentation mittels einer indexbasierten Lösung realisiert, die auf Lucene/Solr aufsetzt. Die Datenerfassung und -pflege erfolgt nach wie vor mit dem DBClear-System.

Außerdem wurde dem Internetquellen-Führer ansatzweise eine sogenannte „taxonomische Intelligenz“ beigebracht: Wenn in den Trefferlisten Organismennamen auftauchen, werden diese automatisch markiert und mit Links zur Encyclopedia of Life (EoL) versehen. Das gibt einen kleinen Vorgeschmack auf weitere neuartige Elemente, die in einer weiteren Projektförderphase in vifabio umgesetzt werden sollen.

Die taxonomisch intelligenten Funktionen basieren auf Hintergrunddiensten, die durch uBio bereit gestellt werden. Der Universal Biological Indexer (uBio) wird durch die Bibliothek des Marine Biological Laboratory an der Woods Hole Oceanographic Institution (MBLWHOI, Woods Hole, Massachusetts) betrieben. Die Encyclopedia of Life (EOL) will eine umfassende Sammlung von Informationen zu allen bekannten Organismen schaffen (mit Beschreibungen, Literaturangaben und vielen weiteren Details).

Probieren Sie diese neue Form der Verlinkung in vifabio einmal aus (und sagen Sie uns Ihre Meinung dazu):

Recherche-Beispiel „Coleoptera“

Ein Beitrag von Gerwin Kasperek, vifabio / Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

E-Mail an vifabio

Nach dem Beitritt von cibera pflegt Academic LinkShare mehr als 100.000 Links

Im Verbund Academic LinkShare haben sich seit 2001 mittlerweile 17 virtuelle Fachbibliotheken und Fachportale zusammengeschlossen, um die Pflege ihrer Internetquellen für Linksammlungen und Fachinformationsführer gemeinschaftlich zu organisieren.

Da es bei benachbarten Fachbereichen zu Überschneidungen von bis zu 30% kommen kann, lässt sich durch Kooperation eine Minimierung der Arbeit aller Beteiligten erreichen.

Die Erfassung der Metadaten der Webseiten erfolgt zentral im LinkShare System. Darin bilden die Verbundpartner Kollektionen aus selbst eingebrachten oder von anderen Partnern übernommenen Links. Täglich werden alle URLs geprüft und ein Wiedervorlage-Mechanismus sorgt dafür, dass spätestens alle 18 Monate auch inhaltliche Veränderungen in Augenschein genommen werden.

Mit dem kürzlich erfolgten Eintritt von cibera (8.800 Datensätze zu Iberoamerika, Spanien und Portugal) umfasst der gemeinsame Pool nun über 100.000 Datensätze, von denen aktuell 87.522 freigeschaltet sind.

Jedes Fachportal ist für die Präsentation der eigenen Daten selbst verantwortlich und hat uneingeschränkte Nutzungsrechte an der eigenen Kollektion. So sind nicht nur fachlich spezifische sondern auch technisch ganz unterschiedlich gelöste Sichten entstanden.

Ansprechpartner

Jens Wonke-Stehle
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
Geschäftsstelle Academic LinkShare
Von-Melle-Park 3
20146 Hamburg

E-Mail: jens.wonke-stehle@sub.uni-hamburg.de


Biologie nun auch im vascoda-Suchraum

Es hat etwas gedauert, am Ende ging es dann aber recht schnell und unkompliziert. Mit der Biologie hatten wir lange Zeit eine fachliche Lücke in der vascoda-Suche, die nun gefüllt ist.  Mit dem vifabio-Internetquellen-Führer und dem Fachkatalog Biologie, dem Fach-OPAC der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main, sind zunächst zwei Datenquellen der Virtuellen Fachbibliothek Biologie auch über vascoda durchsuchbar. Beide Sammlungen mit insgesamt über 153000 Datensätzen werden monatlich automatisch neu indexiert.

Für Fragen zu den Inhalten aus der Biologie stehen Ihnen die KollegInnen der vifabio an der UB Frankfurt gerne zur Verfügung:
http://www.vifabio.de/vifabio-contact.html

Neue Quellen in der vascoda-Suche

myBioLinks – Integration von vifabio-Inhalten in die eigene Website

vifabio – die Virtuelle Fachbibliothek Biologie – bietet mit myBioLinks anderen Webpräsenzen oder Fachinformationsseiten eine Möglichkeit, Linklisten aus dem Internetquellen-Führer im eigenen Layout auf der eigenen Website anzuzeigen.

Technischer Hintergrund der dynamischen Anzeige ist der Einbau weniger Javascript-Zeilen in den Quellcode, wodurch eine Abfrage des Internetquellen-Führers nach bestimmten Auswahlkriterien ausgelöst wird.

Ausgewählt werden können z. B. einzelne thematische Ausschnitte über die BioDDC-Notation (pdf; 110 KB) wie „576.5 Genetik“. Mit dem Trunkierungszeichen „*“ z. B. „576.5*“ ist die gleichzeitige Auswahl auch der hierarchisch darunter liegenden Notationen möglich. (Beispiel einer Testseite: BioLIS).

Variabel einstellbar ist dabei die Sortierung und Anzahl der angezeigten Links, ob Zusammenfassungen zu den Internetquellen angezeigt werden und wenn ja, in welcher Sprache. Auch die Überschriften können verändert werden. Hilfen und Erläuterungen zu möglichen Parametern unter Über vifabio » Info, Link & Logo.

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