Die vascoda Toolbar

Die vascoda-Community-Symbolleiste (Toolbar) gibt es nun schon seit Dezember 2009. Mittlerweile hat sich einiges getan, sowohl bei vascoda als auch beim Toolbar-Anbieter Conduit, so dass es Zeit wurde, die Toolbar ein wenig zu überarbeiten. Dies führt hoffentlich auch zu einer stärkeren Nutzung dieses aus meiner Sicht praktischen Werkzeugs.

Suchauswahl in der vascoda-ToolbarIm Suchfeld der Toolbar ist nun Conduit-seitig Microsofts Bing anstelle von Google voreingestellt. Es kann aber auch auf die vascoda-Blog-Suche oder auf die Suche in einem Fachportal umgestellt werden. Dafür bitte auf das kleine Dreieck hinter dem Suchbutton klicken (Pull-Downs-Menü) und die gewünschte Suche auswählen. Momentan sind 10 Fachportale eingetragen, die Suchanfragen per OpenSearch unterstützen. Weitere werden in Kürze folgen, perspektivisch sollen natürlich die Suchen aller ViFas und Fachportale über die Toolbar ansprechbar sein.

Über die Toolbar besteht direkter Zugriff auf die vascoda-News sowie auf die Fachportal-News per RSS-Feed sowie auf die Twittermeldungen von vascoda und einiger Fachportale. Zudem wird auf verschiedene weitere Social-Media-Angebote des vascoda e.V.  und seiner Mitglieder verlinkt. Auch dies wird noch weiter ausgebaut.

Darüber hinaus werden in der Toolbar auch die Partnerdienste und Informationssysteme dargestellt, die im Kontext der überregionalen Informations- und Literaturversorgung und der Infokompetensvermittlung eine Rolle spielen. Dies sind z.B. Webis – Sammelschwerpunkte an deutschen Bibliotheken und Lotse. Weiterhin wird auf die Angebote und Inhalte der Elekronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) , des Datenbank-Infosystem (DBIS) und der Zeitschriftendatenbank (ZDB) verlinkt. Die Bielefeld Academic Search Engine BASE wurde bisher als Suchmaske angeboten, welche sich in einem kleinen Fenster öffnete. Nun wird, wie bei den anderen Diensten, auf die verschiedenen Angebote von BASE direkt verlinkt. Über das Toolbar-Suchfeld kann aber auch eine Suche in BASE abgesetzt werden.  Neu augenommen in die Liste der Partnerdienste habe ich Nationallizenzen.de, um die NutzerInnen auch auf dieses Angebot besser hinzuweisen.

Die vascoda-Toolbar für Internet Explorer, Safari, Chrome und Firefox kann unter http://vascoda.mylibrarytoolbar.com/ kostenlos heruntergeladen werden und ist in Sekunden installiert.

Tipp: Sie haben die vascoda-Toolbar bereist installiert, sehen aber die Neuerungen nicht? Dann klicken Sie links in der Toolbar im Pull-Down-Menü hinter dem vascoda-Logo bitte auf „Symbolleiste aktualisieren“.

Hinweis und Angebot an vascoda-Partner: Wenn Sie für Ihre ViFa / für ihr Fachportal auch eine Toolbar einrichten oder Elemente zur vascoda-Toolbar ergänzen möchten, bin ich Ihnen gerne behilflich.

Neue Web 2.0-Angebote der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft: Twitter-Präsenz und eigenes Blog

Die Virtuelle Fachbibliothek Musikwissenschaft wird zukünftig Web-2.0-Anwendungen einsetzen. Infolge dessen wurde eine Präsenz im Microblogging-Dienst Twitter erstellt sowie ein eigenes Blog mit Hilfe der Plattform WordPress.com aufgebaut. Ab sofort werden über diese beiden Kanäle Neuigkeiten zur ViFaMusik publiziert.

Die Twitter-Präsenz wird dafür genutzt, um in Form von Kurzmeldungen verhältnismäßig häufig über das Fachportal und die enthaltenen Angebote zu twittern.  Der Account ist unter http://twitter.com/ViFaMusik zugänglich.

Das Blog dient der Veröffentlichung ausführlicherer Beiträge, die etwa alle ein bis zwei Wochen erscheinen sollen und kommentiert werden können. Aufzufinden ist das Angebot unter http://vifamusik.wordpress.com/ .

In erster Linie hat die Möglichkeit zum interaktiven Austausch zwischen ViFaMusik-Benutzern und den ViFaMusik-Projektpartnern zu der Entscheidung geführt, Web-2.0-Anwendungen einzusetzen. Wir freuen uns auf das Feedback in den Kommentaren des ViFaMusik-Blogs.

Die ViFaMusik-Redaktion

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Neue Angebote von ilissAfrica: Wiki-Tutorial, Web2.0-Dienste und Web-Desktops

Die „internet library sub-saharan Africa“ (ilissAfrica) experimentiert seit 2010 mit einigen neuen Dienstleistungen, die im weiteren Sinne dem Thema Web 2.0 zugerechnet werden können. Ausgangspunkt sind zunächst die drei eher klassischen Informationsangebote: das Portal selbst, die WEBIS-Seite und die Informationen auf den Websites der Sondersammelgebiete bzw. Institutionen, die diese Virtuelle Fachbibliothek (ViFa) tragen, nämlich der UB Frankfurt und dem GIGA Informationszentrum in Hamburg. In den folgenden Bereichen, gibt es nun neue Angebote.

ilissAfrica@web2.0 MindMap

Die Angebote von ilissAfrica im Überblick

Tutorials

Das Tutorial „African Studies Informationskompetenz“ führt die Interessierten in die Kunst ein, relevante Literatur schnell und sicher zu finden. Gerade bei der Literaturrecherche lässt sich viel Zeit sparen, wenn die einschlägigen Hilfsmittel zugänglich und ihre grundsätzliche Bedienung bekannt sind. Die Auswahl der heranzuziehenden Hilfsmittel hängt nun stark von der Zielsetzung ab. Das Tutorial unterscheidet drei Hauptziele: Erster Einstieg, Schneller Überblick und Vollständige Bibliographie.

Das Besondere an diesem Tutorial ist seine Organisation und Präsentation als offenes Wiki. Es bündelt die bisher angesammelten Schulungsunterlagen des SSG-Referenten und wird in Datenbankschulungen und Einführungen zur Informationsrecherche interaktiv ausgebaut und laufend aktualisiert. Geplant ist auch zusammen mit den zu schulenden Personen den pädagogischen Wert zu steigern.

Einen fachlichen Ausschnitt daraus ergänzt mit spezifischeren Informationen zur Geschichte Afrikas bietet der „Clio-online Guide Afrika“. Der Guide hat eher Aufsatzcharakter und ist auch ein Versuch, die marginale Position der Afrika-Geschichte in der allgemeinen Geschichte zu verbessern und regionale mit fachlicher ViFa zu verbinden.

Sehr viel mehr in Richtung E-Learning weisend ist der Kurs „Die Datenbank für Internetquellen auf ilissAfrica„. Er nutzt das von der Uni Frankfurt kostenlos bereitgestellte Autorentool LernBar, als echten Selbstlernkurs mit Überprüfungsfragen.

Soziales Web

Ziel der folgenden Angebote ist es, die „modernen“ Nutzer dort abzuholen, wo sie sich sowieso im Netz aufhalten. Es ist ein Schritt auf diese zu, damit sie die Chance haben, unser Portal in ihrer virtuellen Alltagswelt zu finden und dort ihren Freunden bekannt zu machen.

Auf dem social bookmarking-Portal “delicious” bietet ilissAfrica eine Auswahl von Kernangeboten. Hier gilt es vor allem eine Anlaufstelle für die diejenigen zu bieten, die selbst in delicious ihre Links verwalten. Die einzelnen Module von ilissAfrica werden gesondert verlinkt. Die Beschränkung auf wenige Links rührt eben auch aus der Konkurrenz-Situation her: delicious soll nicht als Alternative zum Internetquellenführer der ViFa stark gemacht werden.

Da die bisherige Website des SSG 6.31 vom Charakter her eher statische Informationen anbietet (Erwerbungsprofil, Öffnungszeiten, Kataloge, …) und die Platzierung aktueller Informationen – wie z.B. der Virtuellen Afrika-Vitrine – bisher nicht ideal ist, wird mit einem Blog bei WordPress.com experimentiert. Dieser bildet den Kern der Publikation aller aktuellen Nachrichten. Die Titelzeilen der Blog-Beiträge werden automatisch beim neuen Twitter-Account gepostet. So sind Blogging und Microblogging automatisch zusammengebunden. Der vollständige Blog-Beitrag wird gleichzeitig mittels der Facebook-Anwendung RSS Graffiti automatisch auf die Pinnwand-Seite der neuen Facebook-„Page“ veröffentlicht. Dort gibt es zusätzlich noch einen „Welcome“-Reiter mit einem Suchschlitz, der eine direkte Suche in ilissAfrica von Facebook aus ermöglicht (realisiert mit der Anwendung „My Info: Welcome Tab“). Insofern wird in Zukunft weder bei Twitter noch bei dem sozialen Netzwerk Facebook eine permanente Pflege erforderlich. Einzig der Blog sollte halbwegs am Leben erhalten werden. Hier sind Informationen wie die der bisherigen Virtuellen Afrika-Vitrine, Neuigkeiten über ilissAfrica, Berichte über den Buchmarkt Afrikas, Neuigkeiten aus dem Sondersammelgebiet, neue Datenbanken, Nationallizenzen oder Aktivitäten im Bereich Open Access vorgesehen.

Web-Desktop

Ein im ViFa-Bereich ganz neues Angebot widmet sich der Bewältigung der Informationsflut. Um auf dem Laufenden zu bleiben und den Überblick zu behalten, eignen sich so genannte Web-Desktops wie Netvibes, Pageflakes oder iGoogle. Sie werden auch Webtop oder Online Desktop genannt und stellen einen Virtuellen Desktop über das Internet browserbasiert zur Verfügung. ilissAfrica hat nun eine Vorauswahl konfiguriert mit den RSS-Feeds u.a. von

  • aktuellen Nachrichten etwa der BBC World zu AfrikailissAfrica@Netvibes
  • Inhaltsverzeichnissen neuer Zeitschriftenhefte
  • von African Studies Institutionen mit Veranstaltungen und Konferenz-Hinweisen
  • Academic LinkShare zu den neu eingegebenen Websites in ilissAfrica
  • Neuerscheinungen einschlägiger Verlage
  • Blog von ilissAfrica

Diese werden auf einer Seite übersichtlich angeordnet präsentiert. Exemplarisch wurde ein „Dashboard“ bei Netvibes eingerichtet.

Die Zusammenstellung von ilissAfrica kann nachgenutzt werden und dann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Mittels der zugrundeliegenden OPML-Datei kann die Zusammenstellung auch in andere Webdesktops und Feedreader importiert werden. Auf den Seiten wird auch jeweils ein Widget angeboten, um eine schnelle Recherche in ilissAfrica abzuschicken.

Es fehlt noch die eigentliche Verankerung der Dienste auf ilissAfrica und die Neugestaltung der Frankfurter SSG Website mit den entsprechenden Links. Grundsätzlich ist die Schaffung vieler neuer Angebote auf unterschiedlichen Plattformen unter dem Pflegeaspekt nicht ideal. Doch entspricht die Pflege des Blogs eigentlich der Pflege der normalen SSG-Website, die Betreuung des Web-Desktops bedeutet einen minimalen Aufwand (manchmal ziehen RSS-Feeds um) und das Wiki-Tutorial bringt sogar Erleichterungen bei der Vorbereitung von Schulungen. Denkbar wäre perspektivisch auch, das ein oder andere Angebot direkt auf den Seiten der ViFa anzubieten. Da die Angebote sich noch in der Erprobungsphase befinden und Änderungen möglich sind, freuen wir uns über Anregungen und Kritik!

Warum Fachportale twittern sollten

Mit dem Microblogging-Dienst Twitter können kurze Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen versendet werden. Twitter gewinnt trotz dieser „Einschränkung“  zunehmend als Informations- und Kommunikationskanal und damit auch als Marketinginstument an Bedeutung.
Und dies ganz einfach auch deshalb, weil Twitter-Feeds mittlerweile sehr prominent in den Ergbnisslisten der großen Suchdienste auftauchen, aktuelle Twitter-Beiträge teils sogar in Echtzeit in die Suchergebnisse eingebunden werden und eben nicht nur übers Web, sondern auch über die Moblilfunknetze mit den ensprechenden Endgeräten jederzeit und unproblematisch abrufbar sind. Zudem sind die meisten relevanten Web 2.0-Anwendungen mit Twitter verbunden. Neue Bookmarks, Blogartikel oder Fotos und Videos können sofort getwittert werden, und anders herum können Twitter-Feeds in die diversen eigenen Webauftritte (Homepage, Blog, Facebook-Seite etc.) bequem eingebunden werden.

Momentan twittern nur sehr wenige Fachportale (unten mehr dazu). Immer mehr Bibliotheken twittern (z.B. über ihre Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit) und diejenigen davon, die ein Fachportal betreiben informieren so Ihre Follower (sprich Zielgruppe/n) auch über Aktivitäten/Neuigkeiten ihres Fachportals. In vielen Fällen twittern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliotheken und somit zum Teil auch Verantwortliche für die Fachportale und berichten in Ergänzung oder unabhängig vom offiziellen Kanal natürlich auch über ihre Arbeit.  Das LIS-Wiki gibt einen schönen Überblick über die twitternden Bibliotheken und Bibliothekarinnen und Bibliothekare.

Was getwittert wird, dass kann sehr unterschiedlich wie vielfältig sein. Bibliotheken twittern z.B. über diverse Neuigkeiten aus dem Bibliotheksalltag (Öffnungszeiten, Veranstaltungen, Baumaßnahmen, …), über Neuerwerbungen (Bücher, Lizenzen etc.) oder geben hier Antworten auf Nutzerfragen und bieten Recherche- und Lesetipps. Der Vorteil von Twitter im Gegensatz zu RSS-Feeds oder Newslettern per E-Mail ist, dass dieses Medium interaktiv ist, d.h. dass direkt und i.d.R. öffentlich auf Beitrage geantwortet und so offen kommuniziert wird/werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass Informationen durch so genannte Retweets schnell weiterverbreitet und über die eigenen Follower hinaus gelesen werden.

Welche Fachportale twittern schon? Aktiv twittern derzeit als solche erkennbar nur vier Fachportale. Das sind EconBiz – die Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften, das Slavistik-Portal, die Virtuelle Fachbibliothek Recht und das Fachportal Pädagogik.
EconBiz twittert Hinweise auf wirtschaftswissenschaftliche Veranstaltungen, welche im Veranstaltungskalender des Portals gesammelt werden und dort auch per RSS-Feed abrufbar sind. Neuigkeiten rund um EconBiz selbst werden zusammen mit anderen Informationen über den Twitter-Account der ZBW, der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften verbreitet.

Das Slavistik-Portal twittert neue Links aus dem Slavistik-Guide

Das Slavistik-Portal informiert per Twitter (alternativ zum ebenfalls vorhandenen RSS-Feed) über neue Links im Slavistik-Guide, dem Fachinformationsführer des Portals.
Die ViFa Recht twittert in Ergänzung zu ihren RSS-Feeds noch recht sporadisch über aktuelle Entwicklungen des Portals und über fachrelevante Veranstaltungen.
Das Fachportal Pädagogik informiert per Twitter (ebenso wie per RSS) über neue Publikationen auf dem peDOCCS-Dokumentenserver.
Die ZB MED, die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin twittert regelmässig auch über aktuelle Entwicklungen ihrer beiden Portale MEDPILOT und GREENPILOT, aber auch über weitere Belange der Einrichtung.
Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) informiert in der Regel über Stellenausschreibungen in der Psychologie sowie über aktuelle Umfragen und Umfrageergebnisse, weniger über Neugigkeiten aus den Recherche- und Informationsdiensten.
cibera – die Virtuelle Fachbibliothek Ibero-Amerika/Spanien/Portugal – hat zwar einen eigenen Twitter-Account, der aber bisher nicht genutzt wird. Hier hat bisher Markus Trapp als langjähriger Projektmitarbeiter sehr erfolgreich über seinen privaten Twitter-Account auf Neuigkeiten aus dem Portal sowie auf neue Beitrage des von ihm verantworteten cibera-Blogs hingewiesen und tut dies jetzt auch „offiziell“ über den Twitter-Account der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

vascoda, als Einstiegsportal und Verein der Fachportale twittert ebenfalls. Hier besteht für alle beteiligten Portale die Möglichkeit, auf Neuigkeiten hinzuweisen bzw. hinweisen zu lassen, sei es durch eine Kurznachricht oder den Verweis auf einen ausführlicheren Beitrag im eigenen Angebot oder im gemeinsamen vascoda-Blog. Dieser Kanal ist aber in erster Linie dafür da, die Nachrichten aus den Fachportalen zu aggregieren und ergänzt als Multiplikator die eigenen Aktivitäten, ersetzt diese hinsichtlich der unterschiedlichen Zielgruppen aber nicht.

Ein eigener kostenloser Twitter-Account für ein Fachportal ist schnell eingerichtet, eine Anpassung ans Layout des Fachportales z.B. über eineinsprechendes Hintergrundbild ganz einfach. Der Inhalt kann ohne großen Aufwand generiert werden, insbesondere dann, wenn ohnehin schon ein RSS-Feed angeboten wird, dessen Nachrichten dann über einen Aggregations-Dienst (z.B. FriendFeed) automatisch getwittert werden. Das Ganze kann jederzeit durch andere Beiträge und Retweets ergänzt werden. Zu achten ist natürlich auf die Qualität der Beiträge; nicht die Quantität machts. Die Regelung von Zuständigkeiten ist in einigen Einrichtungen sicher ein Thema, aber i.d.R. unproblematisch zu klären. Es können auch mehrere Personen über einen Account twittern und ihre Beiträge über ein Kürzel kenntlich machen. Eine Policy (wer darf was) ist meist überflüssig und bei einem so schnelllebigen Medium auch eher hinderlich.

Twitter ist für Fachportale eine effektive Unterstützung/Ergänzung der Öffentlichkeitsarbeit. Twitter dient aber  zugleich auch der Vernetzung mit anderen Portalen, mit Bibliotheken und Bibliothekaren und mit den Nutzerinnen und Nutzern. Dieser Austausch/Wissenstransfer ist Grundvoraussetzung für den erfolgreichen und nachhaltigen Betrieb eines Fachportales.

vascoda und die Fachportale im Social Web

Nach dem Marketing-Workshop im Februar, bei dem ja der Einsatz von Web 2.0-Technologien für die Öffentlichkeitsarbeit der Fachportale eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat, haben wir uns mit verschiedenen Diensten näher beschäftigt und das eine oder andere auch hier im Blog gleich umgesetzt bzw. eingebunden.
Für viele wird dies nichts Neues sein, aber so manches Fachportal und mancher Nutzer findet hier eventuell eine kleine Anregung und etwas Nützliches. Die, die schon weiter sind, dürfen ihre Erfahrungen und Tipps und Tricks hier natürlich auch posten.

Neuigkeiten via Twitter zu beziehen und zu verbreiten, ist sicher bequem. Auf neue Beiträge und Interessantes im eigenen Angebot oder bei anderen kann mittels Twitter schnell hingewiesen werden. Dank vieler online verfügbarer Tools lassen sich auch lange URLs abkürzen und in den begrenzten Tweet einfügen. Der Mehrwert des nun verfügbaren vascoda-Tweets muss sich aus meiner Sicht aber erst zeigen.

Bookmark-Portale gibt es ja auch für jeden Geschmack. vascoda-Bookmarks haben wir bei Mister Wong und Delicious.com gesammelt. Die Bookmarks werden natürlich laufend ergänzt, und über Vorschläge und Hinweise freuen wir uns.

Viele ViFas und Fachportale bieten einen oder mehrere RSS-Feeds an und auch vascoda hat durch die Nutzung verschiedener Web 2.0-Dienste ein Reihe von Feeds. Auch hier gibt es unzählige Dienste und Möglichkeiten, die RSS-Feeds zu abonnieren und zu verwalten. Nachdem wir hier im Blog angefangen haben, die jeweils aktuellen Beiträge aus den Fachportal-Feeds einzeln darzustellen, nutzen wir nun FriendFeed, um die Inhalte der verschiedenen Feeds zu mischen und gemeinsam anzubieten. So lassen sich alle vascoda-RSS-Feeds oder alle RSS-Feeds der ViFas und Fachportale mit einem Feed abonnnieren. Über die Einrichtung von ‚Räumen‘ bei FriendFeed wollen wir nach und nach verschiedene Sichten anbieten (z.B. Feeds mit Neuzugängen; Feeds mit Recherche-Tipps u.a.)

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