eDoc.ViFaPol – Volltextrepositorium der ViFaPol

Vor einiger Zeit wurden hier bereits die Dokumentenserver der ViFas vorgestellt. eDoc.ViFaPol, der Server der ViFaPol, fehlte damals, denn er war zu diesem Zeitpunkt als ein eher unsichtbares Rädchen des Fachportals im Hintergrund tätig.

Nun wurde eDoc.ViFaPol komplett überarbeitet und hat eine neu designte Nutzeroberfläche mit eigenen Recherchefunktionalitäten bekommen. Der Dokumentenserver wird so zu einem eigenständigen Modul der ViFaPol. Gleich auf der Startseite können Sie im Volltext der bislang etwa 2600 auf eDoc.ViFaPol gespeicherten Dokumente recherchieren und Informationen über Neuaufnahmen informieren als RSS-Feed abonnieren.

Mehr Recherchemöglichkeiten und mehr Transparenz

Daneben steht auch eine erweiterte Suche zur Verfügung und es kann im Bestand nach den liefernden Einrichtungen, Schriftenreihen, Erscheinungsjahren, Themen (DDC-Klassifikation) und Sondersammelgebieten gestöbert werden. So werden weitere Zugriffsmöglichkeiten auf die Dokumente eröffnet und man kann sich ein besseres Bild über die Zusammensetzung des  Bestands machen.

Nach wie vor ist eDoc.ViFaPol in die Metasuche der ViFaPol eingebunden. Auf dem Server gespeicherte Dokumente werden in dem OPAC der SUB Hamburg katalogisiert und  können so als Teil des SSG-OPACs Politikwissenschaft und Friedensforschung recherchiert werden.

Weiterentwicklung der ViFaPol

Die nächsten Arbeiten werden nun eher unter der Haube des Servers vorgenommen: Verbesserung der Metadaten, Einbindung in Repositoriennetzwerke und mittelfristig die Zertifizierung durch DINI e.V. . Die Überarbeitung von eDoc.ViFaPol ist als Vorstudie eingebettet in die Weiterentwicklung der  ViFaPol insgesamt. Im Projekt Akte20.09 wird die ViFaPol derzeit um die Fachgebiete Verwaltungs- und Kommunalwissenschaften erweitert und technisch erneuert (Mehr dazu im Projektblog von Akte20.09).

Wir freuen uns über jedes Feedback.

Kontakt:

Jens Wonke-Stehle (Projektkoordinator Akte20.09)

jens.wonke-stehle@sub.uni-hamburg.de

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Journals Online & Print in der ViFaPol

Verfügbarkeitsrecherche mit JOP in der ViFaPolDie ViFa Politikwissenschaften unterstützt ab sofort in ihrer Ergebnisanzeige den gemeinsamen Service der ZDB, EZB und DNB: Journals Online & Print. Mit Hilfe dieses Services können nicht nur wie bisher die Verfügbarkeitsinformationen elektronischer Zeitschriften mit einer Ampel (EZB) dargestellt werden, sondern – in der ViFaPol mit einer zusätzlichen Ampel – auch die Verfügbarkeitsinformationen von Printausgaben. Die Ampel wird eingeblendet, wenn ein Nutzer eine Zeitschrift oder einen Zeitschriftenartikel recherchiert hat.

Über die Ampel gelangt man auf eine Seite, auf der Informationen wie Standort und Signatur der Zeitschrift in der Bibliothek des Nutzers angezeigt werden. Die relevante Bibliothek wird anhand der IP des Nutzers bestimmt, ansonsten stellt Journals Online & Print ein Auswahlmenu zur Verfügung.

Dieser Beitrag stammt von Jan F. Maas (SUB Hamburg).

Kontakt: http://www.vifapol.de/kommunizieren/kontakt

ViFaPol: Neuerwerbungsfeed über Library Thing

Lange Zeit hatten wir den Wunsch, die Neuerwerbungsliste für die Politikwissenschaft und Friedensforschung, die wir bislang nur über eine Katalogabfrage auf der Website der SUB Hamburg angeboten haben, auch als RSS-Feed bereitzustellen. Technisch ist das im Grunde kein gravierendes Problem, allein es fehlten die zeitlichen Ressourcen, dieses Vorhaben umzusetzen. Die Herausforderung bestand lediglich darin, eine Lösung zu finden, die ein Projektkoordinator mit rudimentären HTML/CSS-Kenntnissen umzusetzen in der Lage ist.

Web2.0, Bibliothek2.0 sind durchaus Themen, mit denen wir uns in der SUB Hamburg seit einiger Zeit intensiv beschäftigen. Erwähnt seien hier u.a. das Beluga-Projekt oder das inzwischen viel beachtete ciberaBlog. Dennoch hat es ungewöhnlich lange gedauert, bis wir auf die Idee kamen, den Neuerwerbungsfeed über LibraryThing (LT) zu erzeugen – eine Notlösung zunächst, aber – wie sich inzwischen herausstellt – im Ergebnis nicht die schlechteste.

Der Workflow zwischen der analogen Bibliothek und LibraryThing ist denkbar einfach.

Schritt 1: Über ein Script werden in der WinIBW die Neuerwerbungen des vergangenen Monats identifiziert. Das Script erzeugt eine txt-Datei, in die ausschließlich die ISBN geschrieben werden.
Schritt 2: Nachdem die txt-Datei erzeugt wurde, lassen sich die ISBN ganz einfach per Copy&Paste in die LibraryThing-Bibliothek importieren. Den Rest erledigt LT. Die dazugehörigen bibliographischen Metadaten holt sich LT über den GBV, die LOC oder Amazon.

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ViFaPolBlog mit Neuerwerbungsliste

LibraryThing selbst bietet nun verschiedene Services an. Mit wenigen Mausklicks kann man nun den RSS-Feed mit den Neuerwerbungen in die eigene ViFa einbinden. Zum andern kann man über das Blog-Widget das eigene Weblog aufwerten. Über das Widget wird dynamisch eine kleine Auswahl der neusten Einträge samt Titelbild in das Blog eingebunden. Erforderlich sind hierfür lediglich ein paar CSS-Kenntnisse, aber auch nur dann, wenn man auf das Aussehen der Liste Einfluss nehmen möchte.

Nun, wir sind gewiss nicht die erste Bibliothek, die LibraryThing für ihre Zwecke „missbraucht“. Einen wunderbaren Nebeneffekt, der in dieser Form zunächst gar nicht beabsichtigt war, bringt die Vernetzungskultur der Web2.0-Dienste mit sich. Nach dem Import wurden wir auf fachlich ausgesprochen interessante Bibliotheken bzw. wissenschaftliche Einrichtungen aufmerksam, die ein benachbartes Erwerbungsprofil haben wie wir. Dazu gehören u.a. die „Peace Palace Library“ (Den Haag), die “Social Sciences Library” der Penn State University oder “The Library of the Middle East Institute” (Washington), das neben den Neuerwerbungen auch zahlreiche Rezensionen veröffentlicht. Über die Schnittmengen der Sammlungen werden die Rezensionen dieser sehr renommierten Einrichtung auch bei „unseren“ Monographien sichtbar.

Ferner haben die Nutzer mit einem weiteren Mausklick die Möglichkeit, via GoogleBooks auf die Inhaltsverzeichnisse und/oder einzelne Textpassagen zuzugreifen – ein Mehrwert, den unser OPAC in dem Umfang (noch) nicht bietet.

ViFaPol in LibraryThing

ViFaPol in LibraryThing

Nicht zu vergessen ist auch der Marketingeffekt, den wir uns durch eine Präsenz in LibraryThing versprechen. Über diesen Weg hoffen wir, weitere Nutzer auf die Virtuelle Fachbibliothek Politikwissenschaft (ViFaPol) aufmerksam zu machen.

Bei aller Begeisterung über die Möglichkeiten, die LibraryThing uns, den traditionellen Bibliotheken, bietet, sollen die kleinen Nachteile nicht verschwiegen werden. Nutzer, die den Feed abonniert haben, gelangen über den Feed leider nicht direkt in den OPAC der Stabi. Wir hoffen jedoch, dass die Nutzer dennoch den Weg „zu uns“ finden, so wie wir auch den Weg zu den o.g. Einrichtungen gefunden haben…

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen in der SUB Hamburg ist: Tobias Buck, ViFaPol.de

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