ViFaCamp – BarCamp und Workshop für ViFas und Fachportale

Am 16. und 17. Mai 2011 findet in der Technischen Informationsbibliothek in Hannover das ViFaCamp statt, ein BarCamp und Workshop für Virtuelle Fachbibliotheken und Fachportale.

Das ViFaCamp richtet sich in erster Linie an die Verantwortlichen der ViFas und Fachportale sowie der Querschnittsdienste. Es ist aber auch offen für NutzerInnen und Multiplikatoren, allerdings ist die Zahl der TeilnehmerInnen begrenzt. Interessierte melden sich bitte bis zum 9. Mai in der Geschäftsstelle (s.u.).

Im Sinne eines BarCamps ist die Veranstaltung inhaltlich offen gestaltet. D.h., die TeilnehmerInnen bringen Ihre Themen, Ideen und konkreten Fragen zum ViFaCamp mit, zu Beginn der Veranstaltung werden gemeinsam die Sessions organisiert und diese werden dann von den TeilnehmerInnen auch selbst gestaltet.

Im Wiki zur Veranstaltung (http://vifacamp.pbworks.com) werden bereits mögliche Themen gesammelt. Dort sind auch die weiteren Informationen zum ViFaCamp, wie zum Bespiel der Veranstaltungsablauf, zu finden.

Kontakt:
Michael Hohlfeld
Geschäftsstelle vascoda e.V. c/o TIB Hannover
E-Mail: vascoda@vascoda.de
Telefon: 0511 762 4193

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10. Shibboleth-Workshop am 7. April in Hamburg

DFN-Verein und  MULTIMEDIAKONTOR HAMBURG GmbH veranstalten am 7.
April 2010 in Hamburg den 10. Shibboleth-Workshop.

Der Workshop wendet sich vor allem an Systemadministratoren in den Rechenzentren und Bibliotheken, die Shibboleth installieren und betreiben werden.

Die Teilnahme ist entgeltfrei, um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.

Ort:
Lesesaal der Aby-Warburg-Stiftung / Warburg Haus
Heilwigstrasse 116
D-20249 Hamburg

Zeit:
Mittwoch, 7. April 2010 von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

UPDATE: Das vorläufige Programm finden Sie hier.

Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung – eine erste Bilanz des Workshops

Am 25. und 26. August 2009 fand in Hamburg ein Workshop zum Themenkomplex Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung statt. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden den Weg in die ZBW Hamburg – ein Indiz dafür, dass viele Fachportale auf diesem Gebiet Handlungsbedarf sehen.

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Jakob Voß appelliert an die Bibliotheken

Mit seiner Vorstellung des Projekts DAIA und der einheitlichen Kodierung von Verfügbarkeitsinformationen stimmte Jakob Voß von der VZG auf das Thema ein. DAIA definiert „Verfügbarkeit“ als Zugriffsmöglichkeit auf ein bestimmtes Medium in einer bestimmten Art in einer bestimmten Einrichtung zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die folgenden Vorträge von Gerwin Kasperek und Michael Kluck / Petra Galle, Praxisbeispiele aus vifabio und ireon, zeigten, wie gut und nutzerfreundlich in einzelnen Fachportalen bereits  Informationen darüber, wo ein Nutzer ein bestimmtes Dokument findet, eingebunden sind. Am weitesten verbreitet ist für Bestands- und Verfügbarkeitsinformationen zu Zeitschriften bislang der Einsatz der EZB-Ampel. Wenke Röper von der SBB – PK zeigte im folgenden Beitrag die weitergehenden Möglichkeiten des im kooperativen Projekt Journals Online & Print der ZDB und EZB entwickelten gemeinsamen Verfügbarkeitsnachweises von gedruckten und elektronischen Zeitschriften auf. Die Beispiele und Anregungen aus den vorangegangenen Beiträgen griff Michael Hohlfeld von der vascoda-Geschäftsstelle auf, um perspektivisch aufzuzeigen, welche Optionen sich für die Verbesserung der Verfügbarkeitsprüfung in vascoda ergeben und mittelfristig umgesetzt werden könnten.

diskussion

Engagierte Diskussion

Dem Thema Authorisierung galt der Auftakt des zweiten Workshoptages. Bernd Oberknapp von der UB Freiburg referierte über die Möglichkeiten, Anwendungen mit Shibboleth zu schützen, bevor Thomas Oerder vom DIPF am Beispiel des Fachportals Pädagogik bzw. der Datenbank FIS Bildung ausführte, wie ein Fachportal für ein eigenes lizenzpflichtiges Produkt Shibboleth implementiert hat. Elena Derr berichtete von den ersten Erfahrungen der TIB beim Hosting von Nationallizenzen und zeigte am Beispiel von Getinfo auf, wie Datenbanken in Nationallizenz oder der Möglichkeit des Pay-per-use-Zugriffs in ein Fachportal eingebunden werden. Insbesondere das hierfür entwickelte Lizenzverwaltungssystem ist auch für andere Portale interessant.

Den zweiten Workshopblock gestaltete die SUB Hamburg mit Evaluation und Erfahrung des Einsatzes von Web 2.0-Komponenten für Fachportale am Beispiel der Virtuellen Fachbibliothek cibera.
Mehr dazu im folgenden Beitrag von Markus Trapp.

Themen und Fragen des Workshops wurden ausführlich diskutiert, sowohl im Anschluss an Präsentationen wie auch in einer Gruppenarbeitsphase. Einzelne Aspekte und Lösungsansätze werden wir zum Beispiel in Einzelbeiträgen des vascoda-Blogs noch ausführlicher darstellen.

9. Shibboleth-Workshop am 30. September in Köln

Die Bibliothek der Universität Freiburg und der DFN-Verein veranstalten am 30. September 2009 an der Universität zu Köln den 9. Shibboleth-Workshop. Der Workshop wendet sich vor allem an Systemadministratoren in den Rechenzentren und Bibliotheken, die Shibboleth installieren und betreiben werden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zur Veranstaltung  finden Sie u.a. auf den Seiten der DFN-AAI (hier geht es direkt zum vorläufigen Tagungsprogramm).

cibera ForscherWiki – als Beispiel der Web-2.0-Anreicherung einer ViFa

cfw-scr Im Rahmen unseres DFG-Projektantrages in der zweiten Förderphase der Virtuellen Fachbibliothek cibera, dem Rechercheportal zu Lateinamerika, Spanien und Portugal, verfolgen wir an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg den Ansatz Web-2.0-Funktionen ganz praktisch in einer ViFa umzusetzen und damit das Portal auch näher an die Wissenschaft und an die interessierten Nutzer zu bringen.

Ganz in diesem Sinne haben wir gestern unser neuestes Modul freigeschaltet: das cibera ForscherWiki, das wir gemeinsam mit über 1.000 (!) Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufbauen. Grundidee: Wir liefern als Bibliothek die Grundstruktur der Wiki-Artikel, geben den mit Web 2.0 noch nicht so vertrauten Forschern eine kurze Anleitung, wie so ein Wiki funktioniert und die Wissenschaftler füllen die Artikel über ihre Person und ihre Forschungsarbeit mit ihren individuellen Inhalten und halten sie in Zukunft aktuell. So entsteht (und ist bereits entstanden!) ein mächtiges Verzeichnis zur deutschsprachigen Forschung zu Lateinamerika, Spanien und Portugal.

Momentan werden wir geradezu überrannt vom Erfolg dieses Projektes: 20.000 Seitenaufrufe in 2 Wochen und Tausende von Bearbeitungen im Wiki sowie eine Vielzahl von Dankes-E-Mails aus der Fachwissenschaft zeigen, dass das Projekt von der Wissenschaftscommunity überaus positiv angenommen wird und dass jeder Wissenschaftler hier – natürlich auch aus berechtigtem Eigeninteresse – gerne bereit ist, mitzuwirken.

Näheres zum cibera ForscherWiki, etwa wie die Daten im Wiki überhaupt zustande kamen, welche Recherchemöglichkeiten es dort gibt und wie wir das Wiki in die ViFa integriert haben, können Sie bei Interesse in der ausführlichen Vorstellung im ciberaBlog nachlesen.

Ich möchte die Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Fachportalen, die auch darüber nachdenken, ihre ViFa mit Web-2.0-Elementen näher an die Nutzer zu bringen, ausdrücklich ermuntern dies zu tun. In diesem Kontext sei auch nochmal auf den gemeinsam von vascoda und SUB Hamburg veranstalteten Workshop am 25. und 26. August 2009 in der ZBW in Hamburg erinnert, für den man sich noch bis zum 14. August 2009 anmelden kann: Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung / Möglichkeiten des Web 2.0. Im Web-2.0-Modul am zweiten Workshoptag, also am 26. August 2009, werde ich unter anderem auf die praktische Arbeit in der Umsetzung des cibera ForscherWikis eingehen und wir werden gemeinsam im Workshop Möglichkeiten erarbeiten, wie etwas Entsprechendes, abgestimmt auf die Fachportale der Teilnehmer umgesetzt werden kann. Quasi Web 2.0 zur Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und zur Steigerung der effektiven Nutzung von ViFas.

vascoda Workshop: Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung / Möglichkeiten des Web 2.0

Am 25. und 26. August 2009 wird es in der ZBW in Hamburg einen weiteren Workshop im vascoda-Kontext geben.  Diesmal werden zwei Themenkomplexe behandelt.

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Workshop am 25. und 26. August 2009: Anmeldeformular und vorläufiges Programm

Unter der Verantwortung des  ‚vascoda Wissenstransfers‘ (Geschäftsstelle und ZBW) widmet sich der erste Block des Workshops (25.8. 13 Uhr bis 26.8. 11.45 Uhr) dem Thema „Wie gestaltet man den Zugriff auf Dokumente? Verfügbarkeitsnachweise, Authentifizierung und Autorisierung“.

Der zweite Themenblock  des Workshops „Möglichkeiten des Web 2.0 für Fachportale“  wird dann am 26.8. von 12 Uhr bis 16 Uhr durch die SUB Hamburg ausgerichtet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (Anmeldeformular und vorläufiges Programm) sind auf den Webseiten der ZBW zu finden. Anmeldungen zum Workshop sind bis zum 14. August 2009 möglich.

Marketing und Öffentlichkeitsarbeit für Fachportale – ein Resümee

Am 17. und 18. Februar fand in der TIB Hannover der vascoda-Workshop zum Thema Marketing und Öffentlichkeitsarbeit für Fachportale statt. Gut 30 Interessierte konnten an den beiden Tagen begrüßt werden – trotz einer parallelen Veranstaltung der DFG und DINI zum Thema Virtuelle Forschungsumgebungen in Berlin-Adlershof.

Den Auftakt zum Workshop bildete ein Gastvortrag von Dr. Carsten Kolbe-Weber von der Immanuel Diakonie-Group mit dem Titel „Mediengesellschaften und Gesundheitskommunikation: Kommunikation / Marketing“. Herr Dr. Kolbe-Weber ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Pressesprecher und stellte in seinem Vortrag anhand verschiedener Fallbeispiele unterschiedliche Strategien des Online-Marketings und Methoden einer Medienresonanzanalyse vor. Der Versuch, daraus Ideen und Empfehlungen für vascoda und die Fachportale abzuleiten, wurde von den Teilnehmenden dann aber durchaus kritisch diskutiert.

Ziele des ciberaBlogs

Ziele des ciberaBlogs

Die folgenden Beiträge griffen die Komplexität und Problematik der Öffentlichkeitsarbeit der Fachportale konkret auf. Zunächst stellte Dr. Tamara Pianos von der ZBW Kiel die Kapitel Marktforschung und Marketing aus dem Handbuch für Fachportale der Firma Heinold, Spiller & Partner vor. Auszüge des Handbuchs sind auch in das Fachportal-Wiki eingeflossen. Den großen folgenden Block bildeten Erfahrungsberichte mit verschiedenen Marketing-Strategien einzelner Fachportale. Das Spektrum reichte von der Darstellung von Gesamtkonzepten der vifanord durch Johanna Schentschischin (UB Greifswald) und der ViFa medien buehne film durch Stefan Rauhut (UB Leipzig) über Search Engine Marketing (Ivo Ulrich, SBB-PK, für das Slavistik-Portal), das ciberaBlog (Markus Trapp, SUB Hamburg, für cibera) bis zur Vorstellung der 2008 veranstalteten Roadshow der Vifa Recht durch Angela Pohl (ebenfalls SBB-PK).

marketing-ws_3Intensiv diskutiert und ausgetauscht wurde sich auch nach dem Ende des ersten Workshop-Tages beim gemeinsamen Abendessen. Die gewonnenen Eindrücke und Ideen, aber auch eigene Erfahrungen oder Fragen bildeten am zweiten Tag die Grundlage für den gut 90minütigen „kreativen Teil“ des Workshops in kleineren Gruppen. Diese widmeten sich der Frage, wie man Web 2.0-Technologien (hier insbesondere Blogs) für innovatives Marketing für Fachportale nutzen kann und zeigten noch mal die konkreten Methoden für das Suchmaschinen-Marketing auf, erarbeiteten aber auch die sich allen drittmittelgeförderten Fachportalen immer wieder stellende Frage, wie Nachhaltigkeit (nicht nur im Bereich des Marketings) gewährleistet werden kann. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt und dort weiter diskutiert.

Den letzten Vortrag des Workshops mit dem Titel „Strategisches Marketing für das Fachportal EconBiz“ hielt Dr. Doreen Siegfried von der ZBW Kiel. Sie stellte das Marketing-Konzept der nächsten 5 Jahre von EconBiz, der Virtuellen Fachbibliothek für Wirtschaftswissenschaften vor, welche gemeinsam mit der USB Köln angeboten wird. Das Fachportal EconBiz wird schon längere Zeit nicht mehr aktiv durch die DFG gefördert, soll aber im kommenden Jahr umfassend überarbeitet werden.

Fragen und Diskussionen bildeten den Abschluss des Workshops, der von den Beteiligten als sehr anregend und bereichernd empfunden wurde. Einhellig lautete die Meinung, diese Workshops seien besonders wegen des Austauschs untereinander wichtig und sollten (auch mit anderen Schwerpunkten und Themen) fortgesetzt werden.

Der Workshop wurde gemeinsam von der ZBW und der vascoda-Geschäftsstelle organisiert. Die Präsentationen und weitere Materialien werden in Kürze auf der Workshop-Homepage zur Verfügung gestellt.

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